Stromnetzbetreiber Innogy übt für mögliche Hacker-Angriffe

    Isabelle vom Dahl
    Isabelle vom Dahl

    Deutschland,

    Hacker-Angriffe im Energiesektor? Die Auswirkungen könnten riesig sein. Nun trainiert der Stromnetzbetreiber Innogy in Essen (D), wie diese abzuwehren sind.

    Bulgarien Hacker
    Bei Ransomware-Angriffen dringen Kriminelle mit einer Software in IT-Netzwerke ein, verschlüsseln und entwenden Daten und legen so meist ganze Systeme lahm. (Symbolbild) - keystone

    Das Wichtigste in Kürze

    • Die Gefahr für Cyberattacken auf den Energiesektor nimmt zu.
    • Deshalb hat der Stromnetzbetreiber Innogy ein Trainingszentrum in Essen (D) eröffnet.
    • Dort soll die Abwehr gegen die digitalen Angriffe geübt werden.

    Der grösste deutsche Stromnetzbetreiber Innogy wappnet sich gegen mögliche Hacker-Angriffe. Das Unternehmen hat in Essen (D) ein Trainingszentrum errichtet. Dort soll die Abwehr der digitalen Attacken geübt werden. Das berichtet «DW».

    Ein Hacker-Angriff im Energiesektor könnte im schlimmsten Fall einen Blackout in ganz Deutschland hervorrufen. Schon 2015 kämpfte Ukraine mit vergleichbaren Vorfällen. Dadurch waren hunderttausende Haushalte ohne Strom.

    Innogy eröffnete Zentrum am Montag

    Die wachsende Digitalisierung und die Verbindungen von Stromnetzen erhöhen die Möglichkeiten für Cyberattacken. Das am Montag eröffnete Zentrum mit dem Namen «Cyberrange-e» soll die Abwehr verbessern.

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