Staatsanwalt geht in Berufung gegen Freilassung von Rackete

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    Italien,

    Die Staatsanwaltschaft Italiens hat Berufung gegen die Freilassung von Carole Rackete eingelegt. Dies, nachdem sie erst kürzlich aus dem Arrest entlassen wurde.

    Carola Rackete
    Carola Rackete fühlte sich mit den über 40 Flüchtlingen im Stich gelassen. - Keystone

    Das Wichtigste in Kürze

    • Die Kapitänin Carola Rackete wurde kürzlich aus dem Arrest entlassen.
    • Die italienische Staatsanwaltschaft hat jetzt Berufung gegen die Freilassung eingelegt.

    Die Staatsanwaltschaft in Italien hat Berufung gegen die Freilassung von Sea-Watch-Kapitänin Carola Rackete eingelegt. Die Behörde im sizilianischen Agrigent habe diese am Mittwoch beim Kassationsgericht in Rom – Italiens oberstem Gericht – eingereicht.

    Das berichteten italienische Nachrichtenagenturen übereinstimmend. Racketes Anwalt bestätigte dies der Nachrichtenagentur dpa. Die Berufung sei unabhängig von der Vernehmung der Deutschen, die für diesen Donnerstag in Agrigent angesetzt ist.

    Sea-Watch-Sprecher Ruben Neugebauer hatte zuvor erklärt, es sei unwahrscheinlich, dass Rackete wieder festgenommen werde. Sie war Ende Juni unerlaubt mit Dutzenden Flüchtlingen an Bord in den Hafen von Lampedusa gefahren.

    Ermittlungen dauern an

    Danach wurde die 31-jährige Deutschen festgenommen und unter Hausarrest gestellt. Diesen hob eine Ermittlungsrichterin in Agrigent jedoch wieder auf.

    Gegen Rackete wird weiter wegen Beihilfe illegaler Einwanderung sowie Widerstandes gegen ein Kriegsschiff ermittelt. Deshalb wird sie am Donnerstag von der Staatsanwaltschaft in Agrigent verhört.

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