Spanisches Königspaar gedenkt Holocaust-Opfer in Wien
Das spanische Königspaar war in Wien. Dabei gedachte Felipe VI. den Opfern des Nationalsozialismus am Mahnmal gegen Krieg und Faschismus.

Das Wichtigste in Kürze
- Spaniens König Felipe VI. hat in Wien der Opfer des Holocaust gedacht.
- Ausserdem eröffnete er eine Ausstellung über die Beziehung von Freud und Dalí.
Spaniens König Felipe VI. hat bei einem offiziellen Besuch Österreichs der Opfer des Nationalsozialismus gedacht. Zusammen mit Österreichs Bundespräsident Alexander Van der Bellen legte er am Mahnmal gegen Krieg und Faschismus einen Kranz nieder.
Nach der Machtübernahme General Francos in Spanien waren mehrere Tausend flüchtende Republikaner in die Hände der Nazis gefallen. Später wurden sie ermordet. Fast 15'000 Franco-Gegner waren in Konzentrationslagern interniert, unter anderem im KZ Mauthausen in Österreich. Ihrer sollte bei der Kranzniederlegung besonders gedacht werden, hiess es aus dem Madrider Königspalast im Vorfeld.
In Begleitung seiner Frau Letizia eröffnete Felipe am späten Nachmittag auch eine Ausstellung über den Wiener Begründers der Psychoanalyse. Sigmund Freud (1856-1939) hatte grossen Einfluss auf den spanischen Surrealisten Salvador Dalí (1904-1989).
Die Schau «Dalí-Freud - eine Obsession» ist bis zum 29. Mai im Unteren Belvedere zu sehen.












