Der Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) wirbt für einheitliche Quarantäneregeln an Schulen.
Schüler in Berlin vor einem Schnelltest
Schüler in Berlin vor einem Schnelltest - AFP

Das Wichtigste in Kürze

  • An den Schulen sollen die gleichen Quarantäneregeln gelten.
  • Einheitliche Quarantäneregeln sollen für mehr Akzeptanz sorgen.

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) hat vor den Beratungen mit seinen Länderkollegen zu den Quarantäneregeln an den Schulen für Einheitlichkeit geworben. Spahn schlug am Montag in Berlin eine Quarantäne von fünf Tagen vor, nach denen ein Freitesten möglich sein soll. Zudem solle die Regelung nur für die umsitzenden Schüler gelten, nicht für die gesamte Klasse.

Voraussetzung müsse dabei aber sein, dass alle Masken tragen, dass regelmässig getestet werde und dass entsprechende Lüftungskonzepte vorhanden seien. «Ich werde dafür werben, dass wir uns auf diese einheitliche Linie verständigen.»

Unterschiedliche Vorgehensweisen für Quarantäne

Bislang gebe es zum Teil sogar innerhalb der Länder wegen der Vorgehensweise der Gesundheitsämter Unterschiede. Manchmal müsse die gesamte Klasse in Quarantäne, manchmal seien es nur die umsitzenden Schüler. Die oft verhängten 14 Tage seien zudem «eine lange Zeit, wenn es um Kitas und Schulen geht».

Bundesbildungsministerin Anja Karliczek (CDU) schloss sich dem Vorschlag von Spahn an. «Eine grosse gemeinsame Linie der Länder würde für sehr viel Akzeptanz gerade auch der Eltern sorgen», sagte die Ministerin. Die Beratungen der Gesundheitsminister sollen am Montagnachmittag beginnen.