Unkraut jäten, Giesskanne schleppen, Hecken stutzen: Die Gartensaison bedeutet vollen Körpereinsatz. Und manchmal auch Verspannungen. So lässt sich ein schmerzendes Kreuz vermeiden.
Rückenschmerzen bei der Gartenarbeit lassen sich gut vermeiden, wenn man zwischen verschiedenen Tätigkeiten wechselt und sich nicht zu lange bückt.
Rückenschmerzen bei der Gartenarbeit lassen sich gut vermeiden, wenn man zwischen verschiedenen Tätigkeiten wechselt und sich nicht zu lange bückt. - Robert Günther/dpa-tmn

Das Wichtigste in Kürze

  • Bei der Gartenarbeit sind Positionswechsel gut.

Denn die immer gleichen Bewegungen im Beet strengen den Rücken an. Darauf weist die Aktion Gesunder Rücken (AGR) hin.

Das heisst, man sollte nicht stundenlang nur im Gemüsebeet graben. Sondern regelmässig zwischen Rasenmähen, Unkrautzupfen, Einpflanzen, Heckenschneiden und eben dem Graben wechseln. So werden immer wieder andere Muskelgruppen beansprucht.

Wer Muskeln, Wirbelsäule, Sehnen und Bandscheiben schonen möchte, sollte übrigens nicht gebückt arbeiten, sondern am besten in die Hocke gehen. Auch möglich ist das Hinknien. Um dabei den Rücken besser gerade zu halten und Verspannungen sowie Schmerzen nach der Arbeit zu vermeiden, kann man zusätzlich ein Bein aufstellen und den Unterarm auf den Oberschenkel stützen.

Auch verschiedene Hilfsmittel machen die Gartenarbeit rücken- und gelenkschonender. Etwa eine bequeme Unterlage zum Hinknien. Oder Gartengeräte, die sich auf die Körpergrösse der Benutzer einstellen lassen.