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    Slowenien erkennt Palästina an: Israel empört

    Keystone-SDA
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    Sloweniens Regierung stimmt für die Anerkennung Palästinas als Staat. Israels Aussenminister Israel Katz verurteilte die slowenische Entscheidung.

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    Auch Frankreich könnte sich schon bald den anderen Nationen anschliessen. - Keystone

    Sloweniens Regierung stimmt für die Staatanerkennung Palästinas. Ein entsprechender Antrag sei am Donnerstag gebilligt und zur endgültigen Verabschiedung an das Parlament weitergeleitet worden, sagte Premierminister Robert Golob der slowenischen Nachrichtenagentur STA zufolge nach einer Regierungssitzung.

    Die Nationalversammlung will kommenden Dienstag über den Antrag abstimmen, sagte ein Sprecher des Parlaments. Golobs sozial-liberale Partei hat eine deutliche Mehrheit in der Abgeordnetenkammer.

    Für eine Anerkennung Palästinas reicht eine einfache Mehrheit. Israels Aussenminister Israel Katz verurteilte die Entscheidung der slowenischen Regierung, die die enge Freundschaft zwischen dem slowenischen und israelischen Volk schädige. Der Schritt belohne die Hamas für «Mord, Vergewaltigung, Verstümmelung von Leichen», schrieb er auf der Plattform X und bezog sich damit auf das Massaker der Hamas am 7. Oktober 2023 in Israel, das den Gaza-Krieg auslöste.

    Weitere Länder erkennen Palästina an

    Vor wenigen Tagen hatten bereits Norwegen, Spanien und Irland offiziell einen palästinensischen Staat anerkannt. Israel kritisierte den Schritt scharf.

    Die Mehrheit der Mitgliedstaaten der Vereinten Nationen erkennt Palästina inzwischen als Staat an. Das gilt jedoch nicht für die wichtigsten westlichen Nationen wie die USA und Grossbritannien sowie die Mehrzahl der EU-Staaten, darunter Deutschland und Frankreich.

    Eine Anerkennung gilt als wichtiger Anreiz für die palästinensische Seite, bei Friedensverhandlungen Zugeständnisse zu machen. Kritiker einer Anerkennung bemängeln, den Palästinensergebieten fehle es an wichtigen Kriterien für einen solchen Schritt. Beispielsweise ist die Grenze zwischen Israel und den Palästinensern weiter strittig. Das gilt auch für den politischen Status von Ost-Jerusalem.

    Kommentare

    User #2571 (nicht angemeldet)

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    User #3097 (nicht angemeldet)

    Man muss Aljazeera schauen um das Ausmass nur annähernd zu begreifen. Wie lange schweigt die Schweiz?

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