Selenskyj zu offiziellem Besuch in Frankreich – Frage von Ausbildern

    Keystone-SDA
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    Frankreich,

    Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj kommt nach Frankreich, um mit Präsident Macron über die Ukraine-Krise und mögliche Unterstützung zu diskutieren.

    Selenskyj und Macron
    Wolodymyr Selenskyj (l), Präsident der Ukraine, und Frankreichs Präsident Emmanuel Macron bei einer Pressekonferenz in Kiew. (Archivbild) - dpa

    Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj kommt am Donnerstag und Freitag zu einem offiziellen Besuch nach Frankreich. Präsident Emmanuel Macron empfange Selenskyj am Freitag im Élysée-Palast, teilte der Élysée am Dienstag der Deutschen Presse-Agentur mit. Die beiden wollten die Lage im Abwehrkampf gegen die russische Invasion und die Bedürfnisse der Ukraine erörtern, hiess es.

    Bereits bekannt war, dass Selenskyj am Donnerstag in der Normandie am Gedenken an die Landung der Alliierten dort vor 80 Jahren im Zweiten Weltkrieg teilnimmt. Macron hatte angekündigt, dass er sich zu diesem Zeitpunkt zur Frage einer möglichen Entsendung französischer Militärausbilder in die Ukraine äussern will.

    Zuletzt wurde immer wieder auch über die mögliche Entsendung westlicher Militärausbilder in das Kriegsgebiet diskutiert, um die unter Druck geratene ukrainische Armee effektiver zu unterstützen. Offiziell gibt es solche Ausbildungsprogramme bislang nicht.

    Mögliche militärische Unterstützung für Ukraine

    Der vierte Besuch des ukrainischen Präsidenten seit dem russischen Angriff vor gut zwei Jahren biete Macron Gelegenheit, die Entschlossenheit Frankreichs zu bekräftigen, die Ukraine und ihr Volk auf Dauer und mit allen seinen Partnern uneingeschränkt zu unterstützen, teilte der Élysée-Palast mit. Bereits im Februar hatte Macron das Entsenden von Bodentruppen in die Ukraine ins Spiel gebracht, das er nicht ausschliessen wollte, und damit eine lebhafte Debatte unter den westlichen Nato-Verbündeten ausgelöst.

    Selenskyj wird am Freitagmorgen von Frankreichs Verteidigungsminister Sébastien Lecornu mit militärischen Ehren empfangen. Wie das Verteidigungsministerium am Dienstag mitteilte, besucht Selenskyj anschliessend das Rüstungsunternehmen KNDS in Versailles und trifft dort auf weitere Vertreter der französischen Rüstungsindustrie.

    Während Selenskyjs Besuch hält sich auch US-Präsident Joe Biden in Frankreich auf, der ebenfalls beim D-Day-Gedenken in der Normandie dabei ist. Ob und wann beide sich gemeinsam mit Macron zur Lage in der Ukraine beraten, ist noch nicht bekannt.

    Kommentare

    User #4839 (nicht angemeldet)

    Was hat Putin gemacht, seit die Ukraine ihre Atomwaffen an Russland abgegeben hat? Zuerst versuchte er, von ihm abhängige Regierungen in der Ukraine zu installieren. Als dies scheiterte, hat er die Krim und den Osten der Ukraine überfallen. Nachdem die Ukraine immer noch nicht einknickte, begann er 2022 die Invasion. Es gibt hier nur einen, der immer weiter eskaliert. Entweder er wird jetzt gestoppt oder wir werden einen noch schlimmeren Krieg in Europa erleben.

    Frieden fängt in Jedem selbst an

    Wäre das ganze Geld das bis jetzt geflossen ist den Bürgern des Gebiets gegeben worden wären Die noch so gerne zu Russland jnd die Toten hät es nicht gegeben. Jetzt ist halt das Geld zu Geld geflossen und viel Blut der Armen

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