Selenskyj: Ukraine nur bereit für «echten Frieden» mit Würde

Keystone-SDA
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Deutschland,

Die Friedensverhandlungen mit Russland scheitern nach Ansicht von Präsident Wolodymyr Selenskyj nicht an der ukrainischen Verhandlungsbereitschaft. «Die Ukraine ist bereit für eine Einigung, die echten Frieden zu uns, der Ukraine und Europa bringt», sagte er in seiner Rede auf der Münchner Sicherheitskonferenz. Er sei zuversichtlich, dass dieser Krieg mit Würde beendet werden könne. «Das ist für uns das Wichtigste, und wir haben unseren Partnern alles gegeben, was unserer Meinung nach zu einem solchen Abkommen gehören muss, und wir sind bereit, in die gemeinsame Sicherheit zu investieren.»

Selenskyj
Wolodymyr Selenskyj bei der Münchner Sicherheitskonferenz. - keystone

Zuvor hatte US-Präsident Donald Trump Selenskyj zu Zugeständnissen bei den Verhandlungen für ein Ende des russischen Angriffskrieges gegen die Ukraine aufgefordert. Trump sagte vor Journalisten am Weissen Haus: «Russland will einen Deal machen, und Selenskyj muss in Bewegung kommen, sonst verpasst er eine grosse Chance.» Damit erhöht die US-Regierung den Druck auf Kiew vor einer neuen Verhandlungsrunde, die nach russischen Angaben für nächste Woche in Genf geplant ist. Selenskyj und andere ukrainische Vertreter hatten zuletzt erklärt, dass die USA eine Friedensvereinbarung bis Juni anstreben. In München sagte Selenskyj aber nichts zum Zeitablauf der Verhandlungen.

Einem Bericht der «The New York Times» zufolge liegt dabei der Blick der US-Regierung vor allem auf den anstehenden US-Zwischenwahlen. Trump wolle einen aussenpolitischen Erfolg vorweisen, zudem könnte sich der Fokus der Regierung danach stärker auf die Innenpolitik verlagern. Unklar bleibt demnach, welche Konsequenzen Washington ziehen würde, sollte Kiew bei strittigen Fragen wie Gebietsabtretungen nicht einlenken.

Kommentare

User #6021 (nicht angemeldet)

Selenskyj spricht Selbstbetrug und sehr hexjagd herumlaufen.

User #1168 (nicht angemeldet)

Das Problem ist eindeutig auf Russischer Seite. Die dortige Regierung hat alle Grenzen des Völkerrechts und der Menschenrechte überschritten. Die können auf keine Weise mit Ehrenhaftigkeit und erhobenen Hauptes aus diesem Konflikt heraus kommen. Der Führung hilft nur der Sieg. Wie wollen die denn sonst 1,3 Millionen Opfer dem Volk erklären. Der kleine Mann hat Geister hervorgerufen die er nicht mehr bändigen kann. Die Geschichte wird ihn vergessen.

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