Selenskyj: Russland mangelt es an Kraft für Grossoffensive

    Keystone-SDA
    Keystone-SDA

    Ukraine,

    Laut Selenskyj fehlt es Russland derzeit an Kraft für eine Grossoffensive. Grund dafür seien die hohen Verluste.

    selenskyj
    «Wir brauchen es im Jahr 2026 und es wäre besser, es gleich zu Beginn des Jahres zu haben», sagte Selenskyj. (Archivbild) - keystone

    Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj geht davon aus, dass Russland in seinem Angriffskrieg erst einmal keine Grossoffensive mehr starten kann. «Ich glaube, dass es ihnen derzeit an der Kraft für grossangelegte Offensiven mangelt», teilte Selenskyj am Abend auf der Plattform X mit und verwies darauf, dass Russland so viele Soldaten verloren habe, dass es keine starken zusätzlichen Aktionen durchführen könne.

    Seine Angaben können derzeit nicht unabhängig überprüft werden. Russland führt seit mehr als dreieinhalb Jahren einen Angriffskrieg in der Ukraine. Angaben zu ihren eigenen Verlusten machen beide Seiten so gut wie nie, vereinzelt erwähnte Zahlen erachten Experten als deutlich zu niedrig gegriffen.

    «Russlands Operation in Sumy gescheitert»

    Selenskyj sagte, Russland habe in diesem Jahr Offensivoperationen entlang vier Hauptachsen vorbereitet: Sumy, Nowopawliwka, Pokrowsk und Saporischschja. «Die Operation in Sumy ist bereits gescheitert – Russland hat schwere Verluste erlitten, insbesondere an Menschenleben, und hat Truppen an andere Fronten verlegt.» Die ukrainischen Streitkräfte hätten ihnen dort noch grössere Verluste zugefügt.

    Anfang August hatte der ukrainische Oberbefehlshaber Olexij Syrskyj gesagt, besonders kritisch sei die Situation im ostukrainischen Donezker Gebiet an den Frontabschnitten bei Pokrowsk, Dobropillja und an der Grenze zur Region Dnipropetrowsk bei Nowopawliwka.

    Selenskyj erwartet weitere Patriot- und Himars-Raketen

    Selenskyj erwartet nach eigenen Worten die baldige Lieferung von Raketen für die Luftabwehrsysteme Patriot und Himars. Über den sogenannten NATO-Mechanismus PURL («Prioritized Ukraine Requirements List») habe die Ukraine von ihren Partnern bereits mehr als zwei Milliarden US-Dollar erhalten.

    Im Oktober erwarte sein Land weitere Mittel, sodass sich die Gesamtsumme auf rund 3,6 Milliarden US-Dollar belaufen werde. Die ersten beiden Pakete im Wert von jeweils 500 Millionen US-Dollar würden neben anderen Ausrüstungen sicher auch Raketen für Patriot- und Himars-Systeme enthalten, sagte Selenskyj.

    Mit dem neuen NATO-Mechanismus PURL koordiniert das Bündnis die Umsetzung der Lieferung von Waffen, die in den USA für Kiew beschafft, aber von Partnern der Ukraine finanziert werden.

    Mehr zum Thema:

    Kommentare

    User #2645 (nicht angemeldet)

    z`tlers wollt ihr weiter Daumen spielen?

    User #2645 (nicht angemeldet)

    bei Google Chrom den Gast zutritt benützen und beliebig Daumen drücken..

    Weiterlesen

    AfD
    803 Interaktionen
    Mike Müller & Co.
    Patrick Fischer Granit Xhaka
    764 Interaktionen
    Impf-Betrüger

    MEHR IN NEWS

    Wimmis
    Bozen
    Meerenge
    Meerenge
    essen
    2 Interaktionen
    Neue Bussen

    MEHR AUS UKRAINE

    Kramatorsk Ukraine Krieg
    Kramatorsk
    Kiew Ukraine Krieg
    1 Interaktionen
    Ukraine-Krieg
    8 Interaktionen
    Kiew
    Dnipro
    Industriestadt