Selenskyj kündigt neue Treffen mit Partnern an

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Ukraine,

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat für diese Woche neue Gespräche der Ukraine-Unterstützer in Frankreich angekündigt – mit dem Fokus Energieversorgung.

Selenskyj
«Hunderte Shahed-Kampfdrohnen und Dutzende Raketen gegen unsere Städte und Gemeinden», schrieb Präsident Wolodymyr Selenskyj in sozialen Netzwerken nach einem Telefonat mit Papst Leo XIV. - keystone

Bei dem Treffen im sogenannten Ramstein-Format sind die G7-Staaten, Partner aus Nordeuropa und dem Baltikum dabei, wie er mitteilte. Explizit nannte er auch Minister aus den USA, Kanada und der EU.

Russland greift in diesem Winter systematisch und massiv das Energiesystem der Ukraine an. Millionen Menschen sind von stundenlangen Ausfällen der Strom-, Wasser- und Wärmeversorgung betroffen.

Die Ankündigung kommt einen Tag vor einer neuen geplanten Verhandlungsrunde mit Russland und den USA über eine Beendigung des seit vier Jahren andauernden russischen Angriffskriegs in Genf.

Selenskyj bekräftigte in sozialen Medien auch, dass er Gebietsabtretungen an Russland für den falschen Weg hält und pochte auf Sicherheitsgarantien von den USA. «Es ist ein grosser Fehler, dem Aggressor zu erlauben, etwas wegzunehmen», schrieb er.

Die Ukraine sei zu Kompromissen bereit, das bedeute aber nicht, dass sie Gebiete abgebe. Sie sei nicht zu einem Kompromiss bereit, der es Russland ermögliche, sich zu erholen und schnell wiederzukommen und die Ukraine zu besetzen.

«Und unsere amerikanischen Freunde bereiten Sicherheitsgarantien vor», schrieb er. «Aber sie sagten: Erst dieser Tausch der Territorien oder etwas in der Art, und dann Sicherheitsgarantien.»

Er aber wolle zuerst Sicherheitsgarantien bekommen. Man könne jetzt ein Dokument unterzeichnen, und es wäre ein starkes Zeichen an die Menschen, schrieb Selenskyj.

Bei der Sicherheitskonferenz in München hatte Selenskyj gesagt, dass Washington einen Zeitraum von 15 Jahren angeboten habe, während Kiew mindestens eine 20 Jahre währende Garantie haben möchte.

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Kommentare

User #1370 (nicht angemeldet)

Sind alle wieder hier die aus der warmen Stube aus an der Front mithelfen? Sie kümmern sich um fremde Angelegenheiten als wäre es die ihre, während sie ihres Land immer mehr dem Zerfall Preisgeben. Kümmert euch um die Schweiz, hier gibt es genügend Baustellen! Warum ergreift ihr überhaupt Partei für ein fremdes Volk? Weder Russland noch die Ukraine kümmert was ihr aus der warmen Stube verzapft! Geht an die Front wenn es euch denn so wichtig ist, hier hat das keinen Platz und sollte verboten werden, deren Politik gehört in deren Länder unsere Politik in unserem Land. Es macht euch nicht zu bessern Menschen wenn ihr Partei ergreift und der anderen die Vernichtung wünscht, egal für welche Seite...

User #1224 (nicht angemeldet)

Der Wissensstand oder das Gedächtnis hier ist zum Teil bedenklich. Hier die überprüfbaren Fakten: Russland hat erst eingegriffen, als klar war, dass die Ukraine die Minsker Verträge nicht erfüllen will, der Westen keinen Druck auf Kiew macht und Selenskij zudem die Antimaidan-Opposition und ihre Medien systematisch ausschaltet, weshalb weder auf dem diplomatischen, noch auf dem politischen Weg dem achtjährigen Dauermorden ein Ende bereitet werden konnte. Zuvor hatte Putin dem Frieden acht Jahre lang eine Chance nach der anderen gegeben und galt vielen im eigenen Volk, im Donbass und anderswo in Russland, bereits als Verräter.

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