Selenskyj hofft auf einen «Kraftvoller September»

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    Präsident Wolodymyr Selenskyj hofft bald auf ausländische Hilfspakete. Aussenpolitisch soll es einen «kraftvollen September» geben.

    Wolodymyr Selenskyj
    Wolodymyr Selenskyj bei einer Pressekonferenz in Berlin am 14. Mai 2023. - keystone

    Die Ukraine hofft nach Worten von Präsident Wolodymyr Selenskyj im September auf eine Reihe militärischer Hilfspakete aus dem Ausland. Dazu zählten Artillerie, gepanzerte Fahrzeuge, Luftverteidigung und Raketen sowie Minenräumgerät, schrieb der Präsident am Sonntag auf seinem Telegram-Kanal. «Jeder der Partner ist über unsere Bedürfnisse informiert. Wir warten auf Entscheidungen.» Aussenpolitisch kündigte Selenskyj einen «kraftvollen September» an.

    Geplant seien Gesprächsrunden zu internationalen Sicherheitsgarantien für das durch Russland angegriffene Land. Die Regierung bereite sich zudem auf Treffen wie die UN-Generalversammlung in New York vor. Die Ukraine wolle erneut Länder ausserhalb Europas ansprechen, gerade zum Thema Lebensmittelversorgung. «Der Globale Süden wird die Ukraine hören», versprach er.

    Moskau unter Verdacht Kinder zu verschleppen

    Zum Schluss bedankte Selenskyj sich bei der US-Regierung für die jüngsten Sanktionen gegen verschiedene Mitglieder des russischen Staatsapparates im Kontext der Verschleppung ukrainischer Kinder.

    Seit Beginn des russischen Angriffskrieges gegen die Ukraine im Februar 2022, wird Moskau verdächtigt ukrainische Kinder aus besetzten Gebieten zu verschleppen. Im März hatte der Internationale Strafgerichtshof mit Sitz in Den Haag Haftbefehl gegen Kremlchef Wladimir Putin und dessen Kinderrechtsbeauftragte, Maria Lwowa-Belowa, erlassen.

    Am Donnerstag verkündete das US-Aussenministerium in Washington Strafmassnahmen gegen mehrere hochrangige russische Beamte wie auch Betreiber von Umerziehungsprogrammen für Kinder. Der ukrainische Präsident bezeichnete das russische Vorgehen als eine «genozidale Politik, die von allen Menschen auf der Welt gleichermassen verurteilt werden muss.»

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