Selenskyj: Europa darf kein Land aufgeben

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Polen,

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj ist erleichtert wegen des Siegs proeuropäischer Kräfte bei der Parlamentswahl im Nachbarland Moldau.

Selenskyj
Europa müsse Widerstand leisten, wenn Moskau weitere Länder in seinen Herrschaftsbereich ziehen wolle, betonte Selenskyj. (Archivbild) - dpa

«Es ist Russland nicht gelungen, Moldau zu destabilisieren, auch wenn es grosse Mittel in Chaos und die Korruption aller, dies es erreichen konnte, investiert hat», sagte Selenskyj in einer Videoschalte in der polnischen Hauptstadt Warschau.

Europa müsse Widerstand leisten, wenn Moskau weitere Länder in seinen Herrschaftsbereich ziehen wolle, betonte Selenskyj. Er erwähnte Belarus, das eng an Russland gebunden ist, und Georgien, wo die Regierung den Beitrittsprozess zur EU gegen den Protest der Bevölkerung gestoppt hat.

«Wir können es uns nicht leisten, auch nur einen Tag oder ein anderes Land zu verlieren nach der Wahl in Moldau», sagte Selenskyj.

Rumänien unterstützt Weg von Moldau zur Union

Die Ukraine, Moldau und Georgien sind seit 2022 Kandidaten für einen EU-Beitritt. Bei der Parlamentswahl in Moldau hat die proeuropäische Regierungspartei PAS um Präsidentin Maia Sandu ihre Mehrheit verteidigt. Zuvor war über Versuche Russlands berichtet worden, Einfluss auf die Wahl in der politisch gespaltenen Ex-Sowjetrepublik zu nehmen.

Rumäniens Ministerpräsident Ilie Bolojan hob in einer Stellungnahme die «vorbildliche Mobilisierung» hervor, die zum Wahlsieg der proeuropäischen Kräfte geführt habe.

Den Behörden der Republik Moldau sprach er Lob dafür aus, «wie sie mit dem Druck umgegangen sind, der darauf abzielte, den Willen des Volkes zu brechen». Rumänien, das seit 2007 EU-Mitglied ist, werde seinem östlichen Nachbarland auf dem Weg in die Union weiter beistehen.

Kommentare

User #3076 (nicht angemeldet)

Ist Selenskyj jetzt Berater der europäischen Staaten. Er selbst wäre gut beraten den Krieg langsam zu beenden, bevor er Merz und Fonderlein zu einem grossen Krieg überzeugt hat. Dann nämlich verliert er, respektive seine Ukraine, alles.

User #4410 (nicht angemeldet)

Kaum bekommt er Lob vom Donald, übertreibt er es wieder mit Forderungen.

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