Selenskyj: «Die Ukraine handelt nicht mit ihrem Land»

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    Russland,

    Die Ukraine hält einen Gipfel der sogenannten Krim-Plattform ab. Präsident Selenskyj erinnert dabei besonders an die Lage der krimtatarischen Minderheit auf der von Russland annektierten Halbinsel.

    Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat Gebietsabtretungen ein weiteres Mal eine Absage erteilt.
    Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat Gebietsabtretungen ein weiteres Mal eine Absage erteilt. - Efrem Lukatsky/AP/dpa

    Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat beim Gipfel der sogenannten Krim-Plattform eine Abtretung der russisch annektierten Halbinsel erneut ausgeschlossen. «Die Ukraine handelt nicht mit ihrem Land und lässt ihre Leute nicht im Stich», unterstrich Selenskyj bei dem Treffen. Das gehöre zur Moral der Ukraine. Er rief die Anwesenden dazu auf, bei der Rückholung von in russischer Gefangenschaft befindlichen Ukrainern zu helfen.

    Insbesondere hob der Staatschef dabei die muslimische Minderheit der Krimtataren als besonders durch die russischen Behörden verfolgte Gruppe auf der Krim hervor. Selenskyj appellierte an die muslimisch geprägten Nachbarstaaten Türkei und Aserbaidschan, Druck auf Russland auszuüben.

    Russland kontrolliert rund 20 Prozent des ukrainischen Territoriums

    Selenskyj zufolge gab es mehr als 60 Gipfelteilnehmer. Unter anderem waren der litauische Präsident Gitanas Nauseda, der kroatische Ministerpräsident Andrej Plenkovic, die lettische Regierungschefin Evika Silina, der tschechische Senatspräsident Milos Vystrcil und der moldauische Parlamentspräsident Igor Grosu zu dem Treffen nach Kiew gereist. Ebenso nahmen US-Aussenminister Antony Blinken und sein britischer Kollege David Lammy persönlich teil. Der Grossteil der Redner beschränkte sich allerdings auf Videobotschaften.

    Russland hatte die ukrainische Schwarzmeer-Halbinsel Krim 2014 annektiert. Seit 2021 versucht Kiew, mit Treffen der sogenannten Krim-Plattform die internationale Aufmerksamkeit für die Situation auf der Halbinsel zu stärken. 2022 startete der Kreml einen Grossangriff auf die Ukraine. Knapp 20 Prozent des ukrainischen Territoriums wird inzwischen von Moskau kontrolliert. Russland erhebt zusätzlich zur Krim noch Anspruch auf vier weitere Regionen im Süden und Osten des Nachbarlandes. Kiew hat die Wiederherstellung der Grenzen von 1991 als ein Minimalziel festgelegt.

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    Kommentare

    User #6504 (nicht angemeldet)

    Der Mann hat Realität verloren:)))

    User #3680 (nicht verifiziert)

    er will und will, nur sollte er froh sein dass kiew noch steht

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