Seilpartnerin: Dahlmeier wurde von riesengrossem Stein getroffen

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Deutschland,

Marina Krauss, die Seilpartnerin der in Pakistan verunglückten Ex-Biathletin Laura Dahlmeier, hat sich nun auch zum Unfallhergang geäussert.

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Das Unglück geschah beim Abseilen. (Symbolbild) - unsplash

Die Seilpartnerin der in Pakistan verunglückten deutschen Ex-Biathletin Laura Dahlmeier, Marina Krauss, hat sich nun zum Unfallhergang geäussert.

Demnach brachen die beiden Bergsteigerinnen die Besteigung des Berges Laila Peak vor dem Erreichen des Gipfels auf 5700 Metern Höhe ab. Auf dem Abstieg sei Dahlmeier von einem Steinschlag getroffen worden. «Wenn wir eine halbe Stunde früher dran gewesen wären, dann wären wir auch sicher runter gekommen», sagte Krauss in einer Presserunde in der Stadt Skardu, wie der Bayerische Rundfunk (BR24) berichtete.

Kletterunfall mit tragischem Ausgang

Das Unglück geschah beim Abseilen, die Biathlon-Olympiasiegerin Dahlmeier seilte als Zweite ab. «Ich habe beobachtet, wie die Laura ein riesengrosser Stein getroffen hat, und wie sie dann gegen die Wand geschleudert wurde. Von dem Moment an hat sie sich auch nicht mehr bewegt», schilderte Krauss, die selbst unverletzt blieb.

Es sei für sie nicht möglich gewesen, sicher an die Unglücksstelle zu kommen. Die einzige Möglichkeit, Dahlmeier zu helfen, sei gewesen, den Helikopter zu rufen.

«Wir wussten, dass wir das technisch auf jeden Fall draufhaben, dass laut der Wettervorhersage und wenn wir eben in der Nacht starten, dass es alles machbar ist», sagte Krauss über die Vorbereitung. Dennoch hätten sie sich am Berg entschlossen umzudrehen, bevor sie den Gipfel erreichten.

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