Screening ausschliesslich bei Geburten vor der 31. SSW

Noemi Schrag
Noemi Schrag

Deutschland,

Ein Screening für die Sehleistung bei Frühgeborenen soll nur noch vor der 31. Schwangerschaftswoche durchgeführt werden.

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Die OP erhöht nun bei Sarah Miesch Risiko für eine Frühgeburt. (Symbolbild) - keystone

Das Wichtigste in Kürze

  • Aktuell wird ein Screening bei Babys, die vor der 32. SSW zur Welt kommen, durchgeführt.
  • Dies soll geändert werden und nur noch bei Frühchen ab der 31. SSW gelten.
  • Damit soll die belastende Untersuchung vermehrt umgangen werden.

Durch eine Frühgeburt kann die Gefässentwicklung in der Netzhaut gestört werden und dadurch eine Frühgeborenenretinopathie ausgelöst werden. Daher wird in Deutschland bei allen Babys welche vor der 32. Schwangerschaftswoche zur Welt kommen ein ROP-Screening durchgeführt.

In Zukunft soll das Screening jedoch nur noch bei Frühchen, welche vor der 31. Schwangerschaftswoche zur Welt kommen, eingesetzt werden, dies berichtet das «Ärzteblatt». So sollen also künftig weniger Kinder gescreent werden. Damit sollen unnötige und für Kinder belastende Untersuchungen vermieden werden.

Bei der Untersuchung werden die Pupillen mit Augentropfen weit gestellt. So prüfen die Augenärzte, ob die Netzhaut gleichmässig mit Blutgefässen versorgt wird.

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