Sängerin Linda de Suza stirbt im Alter von 74 Jahren

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    Frankreich,

    Die besonders in Frankreich beliebte portugiesischstämmige Sängerin Linda de Suza ist tot.

    Linda de Suza
    Linda de Suza - AFP/Archiv

    Das Wichtigste in Kürze

    • Portugiesischstämmige Künstlerin vor allem in 80er Jahren in Frankreich populär.

    Wie ihr Agent Fabien Lecoeuvre mitteilte, starb de Suza am Mittwoch im Alter von 74 Jahren im nordfranzösischen Gisors, nachdem sie wegen «Atemnot und positiv auf Covid-19 getestet» in ein Krankenhaus eingeliefert worden war. De Suza verkaufte vor allem in den 80er Jahren in Frankreich Millionen von Platten.

    Auch mit ihrer Autobiografie «La Valise en carton» (deutsch: Der Pappkoffer) über ihre illegale Einwanderung nach Frankreich mit einem Pappkoffer als einzigem Gepäckstück bewegte de Suza ein grosses Publikum.

    Die Künstlerin wurde 1948 im südportugiesischen Beringel geboren, ihr bürgerlicher Name lautete Teolinda Joaquina de Sousa Lança. Sie wuchs im streng konservativen Portugal unter der Gewaltherrschaft des Diktators António de Oliveira Salazar auf und verliess bereits früh ihr Elternhaus, das sie später als «tyrannisch» beschrieb.

    Ihre musikalischen Werke waren von französischem Varieté und portugiesischem Blues geprägt. In den Jahren 1983 und 1984 trat sie in der ausverkauften Pariser Konzerthalle Olympia auf. Bisweilen stand sie an der Seite ihres Sohnes Joäo Carlos, genannt Jeannot, auf der Bühne. Ihre letzten Bühnenauftritte hatte de Suza zwischen 2015 und 2017.

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