Sandro Rosell: Ex-Barcelona-Boss kommt wegen Geldwäsche vor Gericht

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    Spanien,

    Seit Mai 2017 ist Ex-Barcelona-Präsident Sandro Rosell in Untersuchungshaft. Grund: Geldwäsche. Jetzt muss er vor Gericht.

    Sandro Rosells Miene dürfte sich aufgrund der neusten Situation noch verfinstern.
    Sandro Rosells Miene dürfte sich aufgrund der neusten Situation noch verfinstern. - Instagram/ElMundo

    Das Wichtigste in Kürze

    • Sandro Rosell war 2010 bis 2014 beim FC Barcelona am Drücker.
    • Jetzt muss er wegen Geldwäsche vor Gericht.
    • Angeblich hat er bei der Vergabe der TV-Rechte von Brasiliens Nati geschummelt.

    Der frühere Präsident des spanischen Fussball-Meisters FC Barcelona Sandro Rosell kommt wegen Geldwäsche in Höhe von rund 15 Millionen Euro sowie wegen Bildung einer kriminellen Vereinigung auf die Anklagebank. Die zuständige Richterin am Staatsgerichtshof in Madrid ordnete am Freitag die Einleitung eines Verfahrens gegen den 54 Jahre alten Marketingexperten sowie gegen dessen Ehefrau Marta und vier weiteren Personen an, wie spanische Medien unter Berufung auf Justiz-Sprecher berichteten.

    Seit einem Jahr in U-Haft

    Das Ehepaar Rosell sitzt seit Mai 2017 in Untersuchungshaft. Bei der Festnahme der beiden vor mehr als einem Jahr hatten die Behörden mehrere Konten des Ehepaars mit Einlagen von insgesamt 35 Millionen Euro gesperrt.

    Rosell, der bei Barça zwischen 2010 und 2014 das Sagen hatte, wird im Zusammenhang mit der Vergabe der TV-Rechte der brasilianischen Nationalmannschaft und mit einem Vertrag der «Seleção» mit einem US-amerikanischen Sportartikelhersteller der Geldwäsche beschuldigt. Es geht dabei unter anderem um Geschäfte, in denen auch der frühere brasilianische Verbandsboss Ricardo Teixeira verwickelt gewesen sein soll.

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