Saisonstart an Zugspitze - Grosser Ansturm bleibt aus

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    Deutschland,

    Erstmals seit anderthalb Jahren konnten Skifahrer an der Zugspitze wieder in Lifte steigen und ihre Schwünge ziehen. Dennoch blieb es am ersten langen Saison-Wochenende vergleichsweise ruhig.

    Freie Fahrt auf den Pisten am Zugspitzplatt. Foto: Angelika Warmuth/dpa
    Freie Fahrt auf den Pisten am Zugspitzplatt. Foto: Angelika Warmuth/dpa - dpa-infocom GmbH

    Das Wichtigste in Kürze

    • Trotz strahlenden Sonnenscheins ist am ersten Ski-Wochenende seit eineinhalb Jahren an der Zugspitze der grosse Ansturm ausgeblieben.

    Der Saisonauftakt an Deutschlands höchstgelegenem Skigebiet lockte von Freitag bis Sonntag rund 6500 Wintersportler an, wie die Bayerische Zugspitzbahn auf Anfrage mitteilte. Normalerweise kämen zum Saisonstart bei derart gutem Wetter eher 10.000 Menschen, sagte Sprecher Klaus Schanda. Die Skifahrer hatten dafür freie Fahrt und mussten kaum anstehen: «Wir hatten keine grossen Wartezeiten oder Schlangen

    Das Skigebiet an der 2962 Meter hohen Zugspitze hatte als erstes bundesweit am Freitag die Saison eröffnet. Erstmals nach dem Corona-Lockdown im Winter 2020/2021 liefen damit wieder die Lifte.

    Vor allem viele Einheimische waren auf den Pisten am Zugspitzplatt unterwegs. Die sonst übliche Zahl an Urlaubern fehlte - womöglich auch wegen der Verunsicherung angesichts steigender Inzidenzen und schärferer Corona-Massnahmen.

    2G-Regel gilt

    Nur Geimpfte und Genesene dürfen derzeit in die Bergbahnen steigen, die zudem mit weniger Fahrgästen fahren. Nach den von der bayerischen Staatsregierung am Freitag angekündigten Verschärfungen könnte unter Umständen bald 2G-plus gelten. Man warte hier auf die konkreten Vorgaben in der kommenden Woche, sagte Schanda. Die Zugspitzbahn fahre bis dahin mit 2G-Regel weiter.

    Für die Skisaison in Österreich sieht es für die nächste Zeit düster aus: Die Regierung in Wien hat einen bundesweiten harten Lockdown ab Montag angekündigt. Er soll drei Wochen lang dauern. Die Skigebiete etwa in Sölden und in Hintertux, wo die Lifte schon länger liefen, stellen ihren Betrieb deshalb am Montag vorübergehend bis voraussichtlich 12. Dezember wieder ein.

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