Saharastaub und starke Regenfälle setzen Ägäis zu
Saharastaub und Starkregen färben den Himmel über der Ägäis rot. Meteorologen warnen weiter vor Unwettern und lokalem Hagel.

Massive Regenfälle und Saharastaub aus der Sahara belasten aktuell die Ägäis in Griechenland.
Mindestens ein Mann starb in der Region um Athen, nachdem Überschwemmungen ein Fahrzeug unter Wasser setzten.
Die Feuerwehr war im Dauereinsatz, weil umgestürzte Bäume und Hochwasser Strassen und Gebäude beschädigten, meldet das «SRF». Besonders Rhodos und Vororte von Athen stehen unter Wasser, und der Zivilschutz rief zur Vorsicht auf.
Flug- und Schiffsverkehr stark beeinträchtigt
Der Fährverkehr zwischen den Inseln wurde eingestellt, und mehrere Flüge mussten vorübergehend gestrichen werden, berichtet die «dpa».
Der Luftverkehr läuft inzwischen teilweise wieder, während die Wetterlage weiterhin unbeständig bleibt.
Starke Südwinde transportierten riesige Mengen Saharastaub über das Meer, was den Himmel orange bis rötlich färbte, meldet «Radio Köln». Sichtbehinderungen erschwerten Rettungs- und Aufräumarbeiten erheblich.
Saharastaub: Roter Himmel über der Ägäis
Meteorologen weisen darauf hin, dass die Kombination aus Starkregen, Orkanböen und Saharastaub die Lage verschärft, wie «Sky News» berichtet.
Auf Kreta, Santorini, Naxos und Mykonos zeigte sich der Himmel häufig rötlich.

Amtliche Wetterdienste warnen weiterhin vor Gewittern und lokalem Hagel. Eine Entspannung der Lage wird erst gegen Freitagabend erwartet.












