Zum Schutz von Lehrkräften und Schülern vor einer Corona-Ansteckung und Atemwegsinfektionen sollen in Sachsen alle Klassenräume mit sogenannten CO2-Ampeln ausgestattet werden.
Schulklasse im vergangenen Sommer in Berlin
Schulklasse im vergangenen Sommer in Berlin - AFP/Archiv
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Das Wichtigste in Kürze

  • Freistaat folgt Empfehlung von Expertenrat.

Um alle öffentlichen und freien Schulen zu versorgen, sind etwa 45.000 Lüftungsampeln notwendig, wie das Landeskultusministerium nach einer Kabinettsitzung am Dienstag in Dresden mitteilte. Die Anschaffungskosten belaufen sich demnach auf etwa zehn Millionen Euro.

Die Staatsregierung folgt damit einer Empfehlung des Expertenrates der Bundesregierung. Das Gremium sprach sich Anfang Juni für die verpflichtende Einführung von CO2-Messungen in Klassenräumen aus. Damit soll angezeigt werden, wann Lüften notwendig ist. CO2-Ampeln könnten im Winter helfen, sowohl ein zu geringes als auch zu häufiges Lüften zu verhindern, erklärte das Ministerium. Andere Bundesländern fördern den Einsatz solcher Geräte schon seit längerem.

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