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    Russlands Sberbank will Versorgung ohne Visa und Mastercard absichern

    Keystone-SDA
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    Russland,

    Russlands grösste Bank – die Sberbank – will auch nach der Abschaltung der Kreditkarten von Visa und Mastercard absichern, dass die Menschen mit ihren Karten bezahlen und Geld abheben können. Wer aber im Ausland lebe, solle jetzt noch rasch Geld mit den Karten abheben oder grössere Ausgaben bezahlen, bevor die Systeme nicht mehr funktionierten, teilte die Bank am Sonntag mit. Die mit dem Logo Mir versehenen Geldkarten sollen den Angaben zufolge auch noch weiter in der Türkei, in Zypern und in einigen anderen Ländern funktionieren, hiess es. Mir ist ein Zahlungssystem der russischen Zentralbank.

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    Bei Klarna werden 700 von insgesamt 7000 Mitarbeitenden entlassen. - dpa-infocom GmbH

    Das Wichtigste in Kürze

    • Auch bei Zahlungen innerhalb Russlands in Geschäften, im Online-Handel oder bei Überweisungen werde die Abschaltung von Visa und Mastercard keine Auswirkungen haben, teilte die Sberbank weiter mit.

    Die Bankgeschäfte könnten unabhängig von den internationalen Systemen erledigt werden, hiess es. Zahlungen im Ausland würden «eingeschränkt». Die Bank ist noch nicht mit Sanktionen belegt.

    Die beiden weltgrössten Kreditkartenanbieter Visa und Mastercard setzen ihre Geschäfte in Russland wegen Moskaus Krieg gegen die Ukraine aus. Der Prozess soll einige Tage in Anspruch nehmen. Danach würden in Russland ausgestellte Karten nicht mehr im Ausland funktionieren. Kreditkarten, die von Finanzinstituten ausserhalb des Landes ausgestellt wurden, könnten dann in Russland nicht mehr eingesetzt werden, heiss es.

    Wegen der westlichen Sanktionen gegen mehrere russische Banken ist es schon seit Tagen nicht mehr möglich, an Automaten dieser Institute mit ausländischen Kreditkarten Rubel abzuheben. An den Automaten, die noch funktionieren, hatten sich teils lange Warteschlangen gebildet. Auch an Bankschaltern warteten viele Menschen, um sich mit Bargeld einzudecken – oder ihre Konten aufzulösen.

    Russlands Zentralbank teilte immer wieder mit, die Lage sei unter Kontrolle, Automaten würden weiter mit Geld aufgefüllt, die Einlagen auf den Konten seien gesichert. Der Rubel hat massiv an Wert gegenüber anderen Währungen eingebüsst.

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