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    Visa und Mastercard wollen Auslandsüberweisungen vereinfachen

    Keystone-SDA
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    Zürich,

    Die Kreditkartenriesen Visa und Mastercard wollen internationale Geldüberweisungen für Schweizer Bankkunden einfacher machen. Geld an Freunde oder Verwandte im Ausland zu schicken soll künftig ähnlich einfach werden wie etwa mit Twint im Inland.

    Die beiden US-Zahlungskonzerne Visa und Mastercard wollen insbesondere grenzüberschreitende Direktzahlungen zwischen Privatpersonen vereinfachen. (Archivbild)
    Die beiden US-Zahlungskonzerne Visa und Mastercard wollen insbesondere grenzüberschreitende Direktzahlungen zwischen Privatpersonen vereinfachen. (Archivbild) - KEYSTONE/AP/KEITH SRAKOCIC

    Dafür arbeiten beide Konzerne mit dem Schweizer Gemeinschaftsunternehmen Payinit von Viseca und Cornèr Bank zusammen, wie sie am Montag mitteilten. Payinit baut eine gemeinsame Plattform auf, über die Schweizer Banken und andere Kartenherausgeber die Dienste von Visa und Mastercard in ihre eigenen digitalen Angebote einbauen können.

    Für die Kunden soll davon wenig zu sehen sein: Sie können Geld weiterhin direkt über ihre gewohnte Banking-App verschicken. Die einzelnen Institute müssen dafür nicht jeweils eine eigene technische Verbindung zu den internationalen Zahlungsnetzwerken aufbauen.

    Handynummer oder E-Mail-Adresse reichen

    Dabei sollen Überweisungen auch ohne Kenntnis der Karten- oder Kontonummer des Empfängers möglich sein. Eine hinterlegte Handynummer oder E-Mail-Adresse kann genügen, wie es heisst. Das Geld kann je nach Dienst etwa auf einer Zahlungskarte, einem Bankkonto oder einer digitalen Geldbörse landen.

    Visa bringt dafür seine Dienste Visa Direct und Visa+ ein. Visa Direct ermöglicht Geldtransfers über ein Netzwerk, das laut dem Unternehmen weltweit mehr als 18 Milliarden Karten, Konten und digitale Geldbörsen erreicht. Mastercard steuert mit Mastercard Move und den Mastercard Credential Services entsprechende Funktionen bei.

    Unabhängig vom Aufenthaltsort

    Die beiden US-Zahlungskonzerne wollen damit insbesondere grenzüberschreitende Direktzahlungen zwischen Privatpersonen vereinfachen. Diese seien heute häufig noch langsam und umständlich, erklärte Visa-Schweiz-Chef Santosh Ritter. Mastercard-Schweiz-Chefin Daniela Massaro sagte, Kunden erwarteten, Geld unabhängig vom Aufenthaltsort des Empfängers so einfach senden zu können wie eine Nachricht.

    Die Payinit-Plattform soll allen Schweizer Kartenherausgebern und Anbietern mobiler Zahlungslösungen offenstehen. Die technische Grundlage liefert das Unternehmen Opentech.

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    Kommentare

    User #1574 (nicht angemeldet)

    Die Ausland und Fremdwährung s Zuschläge, die zum Teil beträchtlich sind, werden sicher bleiben

    User #5752 (nicht angemeldet)

    Es sollte eine Solidaritätssteuer von 30% auf überweisungen an Privatpersonen im Ausland. Das Geld fehlt dann unserer Wirtschaft

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