Der «Tag des Sieges» rückt näher – und Russland ist immer noch im Krieg. An der Militärparade am 9. Mai will Moskau mit neuen Raketenwerfern auffahren.
Tag des Sieges
Russische Soldaten marschieren während einer Probe für die Militärparade zum «Tag des Sieges» in St. Petersburg. Die Militärparade findet am 9. Mai am Palastplatz statt, um den 77. Jahrestag des Sieges im Zweiten Weltkrieg zu feiern. (Dmitri Lovetsky/AP/dpa) - dpa

Das Wichtigste in Kürze

  • Der Jahrestag des Siegs der Sowjetunion über Nazideutschland rückt näher.
  • Am 9. Mai wird die traditionelle Militärparade auf dem Roten Platz in Moskau stattfinden.
  • Russland will dabei einen neuen Mehrfach-Raketenwerfer präsentieren.

Vor dem Hintergrund des Kriegs in der Ukraine will Russland bei der traditionellen Militärparade am 9. Mai auf dem Roten Platz auch in diesem Jahr neue Waffen präsentieren.

«Erstmals werden in der motorisierten Kolonne moderne Mehrfach-Raketenwerfer vom Typ Tornado-G mit 122 Millimeter Kaliber und ausgestattet mit automatischen Steuerungs- und Feuerleitsystemen über den Roten Platz rollen», kündigte Verteidigungsminister Sergej Schoigu am Mittwoch nach einem Bericht der Agentur Interfax an.

Geplante Parade mit 11'000 Soldaten

Insgesamt sind zum «Tag des Sieges» – dem Jahrestag des Siegs der Sowjetunion über Hitler-Deutschland 1945 – in 28 russischen Städten Militärparaden geplant. Beim landesweit grössten Aufmarsch in Moskau sollen 11'000 Soldaten und 131 Militärfahrzeuge zu sehen sein. Ausserdem sollen 77 Hubschrauber und Flugzeuge teilnehmen. Präsident Wladimir Putin wird eine Rede halten.

Die Tornado-G ist ein modernes Waffensystem, das seit 2012 in die Streitkräfte eingeführt wird. Es soll die noch aus sowjetischer Zeit stammenden Raketenwerfer Grad und Smertsch ablösen, die derzeit auch im Krieg gegen die Ukraine eingesetzt werden.

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