Russland ruft auf der Krim den Ausnahmezustand aus
Auf der von Russland kontrollierten Krim gilt der Ausnahmezustand. Hintergrund sind die Folgen jüngster ukrainischer Angriffe.

Als Folge der ukrainischen Luftangriffe auf die Krim haben die russischen Behörden dort den Ausnahmezustand ausgerufen. Wie «Spiegel» berichtet, soll die Massnahme bei der Bewältigung wirtschaftlicher Probleme helfen.
Der von Russland eingesetzte Gouverneur Sergej Aksjonow erklärte laut «Spiegel» auf Telegram, er habe entsprechende Dekrete unterzeichnet. Betroffen seien die Republik Krim und die Stadt Sewastopol.
Auf der Krim war der Verkauf von Treibstoff bereits vor der Ausrufung des Ausnahmezustands eingestellt worden, berichtet «RTL». Die von Moskau eingesetzten Behörden führten die Massnahme auf die Folgen der jüngsten ukrainischen Angriffe zurück.
Ausnahmezustand gilt für gesamte Krim
Die Lage auf der Halbinsel verschlechterte sich nach mehreren Angriffen spürbar. Nach Schäden an der Energieinfrastruktur kam es auf der Halbinsel wiederholt zu gezielten Stromabschaltungen, schreibt «t-online».

Auch die russischen Behörden räumen wirtschaftliche Folgen ein. «FAZ» berichtet, der Ausnahmezustand solle Entscheidungen zu Finanzen, Krediten, Verträgen und Schadenersatz vereinfachen.
Der Ausnahmezustand gilt für die gesamte von Russland kontrollierte Halbinsel, berichtet der «Spiegel». Er umfasst sowohl die Republik Krim als auch die Stadt Sewastopol.
Behörden rufen Bevölkerung zur Ruhe auf
Die Ukraine hat die Krim in den vergangenen Tagen erneut mit Drohnen angegriffen, berichtet «Heute». Nach ukrainischen Angaben richteten sich die Angriffe gegen militärische Einrichtungen und Energieanlagen auf der Halbinsel.
Russland nutzt die annektierte Halbinsel Krim weiterhin als wichtige Nachschubbasis für seinen Krieg gegen die Ukraine. Laut «Tagesschau» verstärkten die Angriffe den Druck auf die Behörden in Sewastopol bereits bei früheren Vorfällen.
Die russische Regionalverwaltung rief die Bevölkerung dazu auf, Ruhe zu bewahren. Die Menschen sollten sich ausschliesslich auf offizielle und verlässliche Informationsquellen stützen, erklärte ein Regierungssprecher laut «Heute».
















