Italien erhält nur halb so viel Gas aus Russland wie bestellt. Der Verdacht liegt nahe, dass diese Kürzung mit dem Besuch des italienischen Ministerpräsidenten Draghi in Kiew am Vortag zusammenhängt.
Der russische Energiekonzern Gazprom liefert deutlich weniger als die bestellte Menge Gas an Italien.
Der russische Energiekonzern Gazprom liefert deutlich weniger als die bestellte Menge Gas an Italien. - Igor Russak/dpa

Das Wichtigste in Kürze

  • Der russische Energiekonzern Gazprom drosselt Italien die Lieferung von Erdgas.

Nach Angaben des teilstaatlichen Gasversorgers Eni sagte Gazprom heute 50 Prozent der bestellten Liefermenge zu.

Eigentlich habe Italien an diesem Tag 63 Millionen Kubikmeter Gas aus Russland bestellt. Schon in den vorigen Tagen waren die Gaslieferungen gedrosselt worden: am Mittwoch um 15 Prozent und am Donnerstag um 35 Prozent der bestellten Mengen.

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