Rumänen lassen sich auf Draculas Schloss Bran impfen

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    Rumänien,

    Corona-Piks vor gruseliger Kulisse: Um möglichst viele Menschen zu einer Corona-Impfung zu bewegen, lassen sich die rumänischen Behörden einiges einfallen.

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    Schloss Bran soll das Vorbild für Draculas Schloss sein. - AFP/Archiv

    Das Wichtigste in Kürze

    • Rumänien möchte möglichst viele Personen zu einer Corona-Impfung bewegen.
    • Deshalb werden im «Dracula-Schloss» Touristen, Einheimische und Angestellte geimpft.
    • Wer sich impfen lässt, kann an einer kostenlosen Führung in der Folterkammer teilnehmen.

    Auch auf dem «Dracula-Schloss» Bran können sich Besucher das Vakzin verabreichen lassen. Am Wochenende standen deshalb hunderte Menschen vor der Burg in den Karpaten Schlange.

    Schloss Bran
    Schloss Bran in Transsylvanien, das zeitweilig Vlad dem Pfähler, dem rumänischen Fürsten aus dem 16. Jahrhundert, gehörte. - Keystone

    «Ich bin gekommen, um das Schloss mit meiner Familie zu besichtigen. Als ich den Aushang gesehen habe, habe ich all meinen Mut zusammengenommen und mich impfen lassen.» Dies sagte der 39-jährige Liviu Necula.

    Aktion richtet sich hauptsächlich an Touristen

    Wer sich wie Necula traute, erhielt ein Zertifikat, das ihm «Kühnheit und Verantwortungsbewusstsein» bescheinigte. Zudem eine kostenlose Führung durch die Folterkammer. Die Aktion richte sich vor allem an Touristen, aber auch an Einheimische und Angestellte des Schlosses, erklärte Marketingdirektor Alexandru Priscu.

    Schloss Bran
    Momentan wird das Schloss Bran auch als Impfzentrum genutzt. - Keystone

    Schloss Bran wird gemeinhin mit dem rumänischen Fürsten Vlad Tepes in Verbindung gebracht. Er war auch als «Der Pfähler» bekannt und lebte im 15. Jahrhundert.

    Tatsächlich hielt er sich jedoch wohl nie auf Schloss Bran auf. Die Geschichte des Fürsten inspirierte den irischen Autor Bram Stoker zu seinem Vampir-Roman «Dracula» von 1897.

    Rumänien organisiert Impf-Marathons

    Um die Impfkampagne voranzutreiben, haben die rumänischen Behörden auch 24-stündige Impf-Marathons in der Rumänischen Nationalbibliothek in Bukarest organisiert. Bislang haben fast 3,6 Millionen der 19 Millionen Rumänen mindestens eine Impfdosis erhalten.

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