Rufe nach mehr Sicherheit bei Bahn nach tödlichem Angriff
Nach einem brutalen Angriff auf einen Zugbegleiter der Deutschen Bahn werden Rufe nach mehr Sicherheit laut. Politik und Gewerkschaften fordern Massnahmen.

Ein Zugbegleiter der Deutschen Bahn ist nach einem Angriff bei einer Ticketkontrolle gestorben. Der 36-jährige Serkan C. wurde am Montagabend in einem Regionalexpress brutal attackiert.
Der 26-jährige Angreifer hatte keinen Fahrschein vorweisen können, berichtet das «ZDFheute». Als der Bahnmitarbeiter ihn des Zuges verweisen wollte, schlug der Mann zu.
Laut dem «ZDFheute» erlitt Serkan C. schwere Kopfverletzungen durch Faustschläge. Trotz Reanimation vor Ort erlag er seinen Verletzungen im Spital.
Gewerkschaft ruft zu Schweigeminute auf
Die Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft EVG reagierte mit einem Aufruf zur Schweigeminute. EVG-Vorsitzender Martin Burkert erklärte gegenüber «Lokalo», die Eisenbahnerfamilie stehe heute still.
«Ab morgen erhöhen wir nochmal den Druck», die Gewerkschaft. Der brutale Überfall müsse ein Umdenken bewirken.
Die Gewerkschaft der Polizei fordert, dass Bundestag und Landesparlamente aktiv werden. «Mehr Geld, andere Gesetze und hartes Vorgehen gegen Täter», fordert GdP-Vorsitzende Jochen Kopelke laut «T-Online».
Politik fordert härtere Strafen
Bundesinnenminister Alexander Dobrindt fordert drastische Konsequenzen. Der strafrechtliche Schutz müsse verschärft werden, sagte der CSU-Politiker laut «T-Online».

Der Strafrahmen müsse ausgeweitet und Mindeststrafen deutlich erhöht werden.
Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder zeigte sich fassungslos über die Tat. Züge und Bahnhöfe müssten sicher sein, erklärte der CDU-Politiker laut «Evangelisch.de».
Forderung nach Doppelbesetzung in Bahn
Die EVG fordert eine Rückkehr zur Doppelbesetzung im Zugbegleitdienst der Bahn. «Nahverkehr ist Teil der öffentlichen Daseinsvorsorge, argumentiert die Gewerkschaft laut «City-News.de».
Bahnchefin Evelyn Palla verurteilte den Gewaltexzess auf das Schärfste. Es sei ein schwarzer Tag für alle Eisenbahner, schrieb sie auf LinkedIn, schreibt «ZDFheute».
Die Ministerpräsidenten von Rheinland-Pfalz und dem Saarland zeigten sich geschockt. Die schreckliche Gewalt mache wütend und traurig, erklärten Alexander Schweitzer und Anke Rehlinger laut «ZDFheute».
















