Roland Kaiser: Menschen sollen «selbst entscheiden, was sie hören wollen»

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Der Schlagerstar Roland Kaiser hält Verbotsforderungen gegenüber derber gestimmten Interpreten und deren bisweilen als anstössig empfundenen Liedern für falsch.

Roland Kaiser
Roland Kaiser - AFP/Archiv

Schlagerstar hält Verbotsforderungen wegen anstössiger Lieder für falsch. «Mein Gott, lasst die Menschen doch selbst entscheiden, was sie hören und was sie sehen wollen», sagte er dem Münchner Magazin «Playboy» laut Mitteilung vom Freitag. Er selbst habe nichts gegen plumpe sexuelle Hinzudichtungen bei seinen eigenen Liedtexten durch Fans.

«Jetzt kann man versuchen, dagegen vorzugehen oder Theater zu machen - oder man sagt, komm, lass es laufen, das verändert die Welt nicht», sagte der 70-Jährige mit Blick auf seinen Hit «Joana», den Teile des Publikums seit Jahren gern mit Einschüben wie «du geile Sau» versehen. Er könne damit leben, sagte Kaiser.

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