Regelmässiger Alkoholkonsum bei Jugendlichen auf Tiefstand

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    Wie gehen heutige Jugendliche mit Alkohol um? Eine neue Studie zeigt, dass immer weniger regelmässig zu alkoholischen Getränken greifen. Doch beim Rauschtrinken sieht die Entwicklung anders aus.

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    Seit Corona werden vor allem Jugendliche weniger ins Krankenhaus eingeliefert wegen Alkohols. - dpa-infocom GmbH

    Das Wichtigste in Kürze

    • Der regelmässige Alkoholkonsum bei Jugendlichen in Deutschland geht weiter zurück.

    Unter den 12- bis 17-Jährigen trinken aktuell 8,7 Prozent mindestens einmal pro Woche - ein neuer Tiefstand, wie die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung nach Umfragedaten von 2018 mitteilte.

    Im Jahr 2004 waren es noch 21,2 Prozent gewesen. Jedoch trinken sich wieder mehr junge Erwachsene von 18 bis 25 Jahren in einen Alkoholrausch. Nach einem längeren Rückgang stieg dieser Anteil auf 37,8 Prozent. Als Rauschtrinken gilt, in 30 Tagen vor der Befragung an mindestens einem Tag bei einer Gelegenheit fünf Gläser oder mehr zu trinken.

    Die Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Marlene Mortler (CSU), sprach von insgesamt erfreulichen Zahlen. Bei jungen Erwachsenen gebe es aber einen Trend, den es zu bremsen gelte. «Erwachsensein heisst nicht, dass es plötzlich in Ordnung ist, zu viel Alkohol zu trinken.» Ziel müsse es sein, lebenslang einen bewussten Umgang zu erreichen. Daher komme es auf weitere Aufklärung an. Für die alle zwei Jahre vorgenommene Studie wurden nun von April bis Juni 2018 bundesweit rund 7000 Menschen zwischen 12 und 25 Jahren vom Institut Forsa befragt.

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