Recep Tayyip Erdogan in Berlin gelandet

    Keystone-SDA
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    Deutschland,

    Türkei-Präsident Erdogan ist am Flughafen in Berlin angekommen. Er ist drei Tage lang auf Staatsbesuch.

    Die türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan (l.) und die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel (r.) begrüssen sich zu Beginn des G20-Gipfels 2017 in Hamburg.
    Die türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan (l.) und die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel (r.) begrüssen sich zu Beginn des G20-Gipfels 2017 in Hamburg. - Keystone

    Das Wichtigste in Kürze

    • Erdogans dreitägiger Staatsbesuch nach Deutschland hat am Donnerstagnachmittag begonnen.
    • Er wird von seiner Frau Emine begleitet.

    Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan ist zu seinem dreitägigen Staatsbesuch in Deutschland eingetroffen. Erdogan landete am Donnerstagmittag in Begleitung seiner Frau Emine auf dem Berliner Flughafen Tegel.

    Türkischen Medienberichten zufolge wird er am Donnerstag zunächst mit Vertretern von türkischen Organisationen und Unternehmen zusammenkommen. Am Freitagmorgen wird er dann von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier mit militärischen Ehren im Schloss Bellevue empfangen.

    Thema Menschenrechte

    Der Besuch Erdogans wird von Protesten wegen der Verstösse gegen die Menschenrechte in der Türkei begleitet. In Berlin und Köln sind während des Erdogan-Besuchs mehrere Demonstrationen geplant. Die Organisation Reporter ohne Grenzen protestierte schon am Donnerstagmorgen in Tegel gegen die Inhaftierung von Journalisten in der Türkei. Ein Grossaufgebot an Sicherheitskräften ist im Einsatz.

    Am Freitagmittag ist ein erstes Treffen Erdogans mit Kanzlerin Angela Merkel (CDU) geplant. Nach einem Staatsbankett am Freitagabend im Schloss Bellevue wird Erdogan sich am Samstagmorgen zum Frühstück erneut mit Merkel treffen. Anschliessend reist er weiter nach Köln, wo er im Stadtteil Ehrenfeld die neue Zentralmoschee des Moscheeverbands Ditib einweihen will. Der Verband steht wegen seiner Nähe zur türkischen Regierung in der Kritik.

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