Prozess um «Horrorhaus» in Deutschland gestartet
Gegen vier Angeklagte hat nach dem monatelangen Martyrium einer Frau in der westdeutschen Stadt Soest ein Strafprozess begonnen. Ihnen wird gefährliche Körperverletzung, Vergewaltigung, Nötigung und Freiheitsberaubung vorgeworfen.

Sie sollen ihr Opfer 2025 in einem Wohnhaus in unterschiedlicher Tatbeteiligung gequält, erniedrigt, misshandelt und vergewaltigt haben. Der Fall war als «Horrorhaus von Soest» bekanntgeworden und hatte deutschlandweit Entsetzen ausgelöst.
Zwei Beschuldigte sind erst 16 und 17 Jahre alt. Bei den beiden anderen Angeklagten handelt es sich um zwei 29 und 25 Jahre alte Männer. Die Verteidiger der beiden jugendlichen Angeklagten forderten zu Beginn der Verhandlung am Landgericht Arnsberg (Nordrhein-Westfalen), die Öffentlichkeit auszuschliessen.
Die Frau war im vergangenen November befreit worden, sie soll zu dem Zeitpunkt nicht mehr bei Bewusstsein gewesen und danach monatelang in einer Klinik behandelt worden sein. Ein Anwohner hatte sie spätabends halb nackt und gefesselt auf der Terrasse des Nachbar-Reihenhauses gesehen und die Polizei alarmiert.










