Die hochgradige Polarisierung rund um ihre Person geht an der Frauenrechtlerin Alice Schwarzer nicht spurlos vorbei.
Alice Schwarzer im Jahr 2013
Alice Schwarzer im Jahr 2013 - AFP/Archiv
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Das Wichtigste in Kürze

  • Feministin: Emotionalisierung und Klischees können «schon sehr ermüdend sein».

«Ja, die hohe Emotionalisierung in Bezug auf meine Person, die Klischees und Projektionen, all das kann schon sehr ermüdend sein», sagte die 79-Jährige der «Augsburger Allgemeinen» vom Montag. Und das geht nun so seit fast 50 Jahren." Es sei durchaus «verrückt».

Dies sei auch der Grund gewesen, warum sie zu ihrem bevorstehenden 80. Geburtstag einem Dokumentar- sowie einem Spielfilm über ihr Leben zugestimmt habe, berichtete Schwarzer. Sie hoffe, dass sich die Menschen dadurch «ein realistischeres, genaueres Bild von mir» machen. Dank für ihre Vorreiterrolle als Feministin erwartet Schwarzer indessen nicht. Die Frauen von heute sollten sich für die erkämpfte Freiheit «einfach freuen».

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