Pedro Sánchez scheitert erneut im spanischen Parlament

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    Spanien,

    Pedro Sánchez ist auch bei der zweiten Parlamentsabstimmung über seine Wiederwahl gescheitert.

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    Pedro Sánchez, amtierender Ministerpräsident von Spanien, sitzt im Parlament. - dpa

    Das Wichtigste in Kürze

    • Vor drei Monaten fanden die Parlamentswahlen in Spanien stand.
    • Nun ist der der Ministerpräsident Pedro Sánchez mit der Regierungsbildung gescheitert.
    • Es bleiben knapp zwei Monate Zeit für einen weiteren Anlauf zur Regierungsbildung.

    Der spanische Ministerpräsident Pedro Sánchez ist auch bei der zweiten Parlamentsabstimmung über seine Wiederwahl gescheitert. Am Donnerstag - genau 48 Stunden nach der Schlappe im ersten Votum - stimmten 155 Abgeordnete gegen, aber nur 124 Abgeordnete für den 47-Jährigen. Es gab 67 Enthaltungen. Nachdem im ersten Anlauf am Dienstag eine absolute Mehrheit von 176 Stimmen nötig war, hätte dem Sozialisten im zweiten Wahlgang die einfache Mehrheit gereicht - also mehr Ja- als Nein-Stimmen. 

    Bis zuletzt hatte Sánchez' sozialdemokratisch orientierte Sozialistische Arbeiterpartei PSOE mit dem linken Bündnis Unidas Podemos (UP) über eine Koalitionsregierung verhandelt. Jedoch waren die Gespräche am Ende gescheitert. UP hatte als Gegenleistung für die Unterstützung bei dem Votum mehrere wichtige Ministerposten gefordert, Sánchez lehnte dies ab. Nun hat der geschäftsführende Regierungschef zwei Monate Zeit, doch noch eine Regierung zu bilden, sonst gibt es eine weitere Neuwahl.

    Die Sozialisten hatten die Parlamentsneuwahl am 28. April zwar gewonnen, die absolute Mehrheit aber deutlich verpasst. Sánchez ist seit Sommer vergangenen Jahres im Amt.

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