Papst mahnt zum Katholikentag Miteinander und Dialog an

    Keystone-SDA
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    Deutschland,

    In Erfurt (D) hat der 103. Katholikentag begonnen. Der Papst wies in einer Grussbotschaft darauf hin, dass Probleme nur gemeinsam gelöst werden können.

    Katholikentag Erfurt
    In Erfurt (D) startete am Mittwoch der 103. Katholikentag. (Archivbild) - Keystone

    Angesichts der zahlreichen Krisen der heutigen Zeit hat Papst Franziskus zum Beginn des Katholikentages in Erfurt zu gesellschaftlicher Zusammenarbeit und Dialog aufgerufen.

    «Nicht nur in Europa, sondern auch an anderen Orten der Welt scheinen momentan grundlegende Menschenrechte gefährdet: durch zunehmenden Antisemitismus, durch Rassismus und weitere zu Extremismus und Gewalt tendierende Ideologien», beklagte das katholische Kirchenoberhaupt in seiner Grussbotschaft an die Teilnehmerinnen und Teilnehmer, die der Vatikan am Mittwoch veröffentlichte.

    «Zusammenarbeit aller Menschen guten Willens»

    Die vielen moralischen, sozialen, wirtschaftlichen und politischen Krisen der heutigen Zeit seien alle miteinander verbunden. «Die Probleme betreffen alle und können nur gemeinsam gelöst werden», mahnte er.

    In diesem Zusammenhang komme dem Katholikentag als Ort des ökumenischen Miteinanders und interreligiösen Dialogs eine besondere Bedeutung zu. «Denn es braucht die Zusammenarbeit mit allen Menschen guten Willens, die bereit sind, an einer friedlichen Zukunft zu bauen», schrieb Franziskus.

    20'000 Besucher erwartet

    Er rief die Christen auf, die verlassenen, ausgegrenzten und einsamen Menschen einzubinden und sich für bessere Lebensbedingungen gerade derjenigen einzusetzen, die kein Gehör fänden. «Ohne Gerechtigkeit gibt es keinen Frieden», mahnte der Argentinier.

    Zum 103. Deutschen Katholikentag mit rund 500 Veranstaltungen werden bis Sonntag 20.000 Besucher in der thüringischen Landeshauptstadt erwartet, deutlich weniger als bei früheren Katholikentagen. Neben innerkirchlichen Themen wie dem Missbrauchsskandal und Reformen geht es um grosse Zeitfragen wie Krieg und Frieden, Populismus und Demokratie.

    Kommentare

    User #2245 (nicht angemeldet)

    Die Eltern sollen die Kinder frühzeitig lernen dass niemand ihr Körper iregend wie betatschen oder sonst was machen darf. Dass sie sofort einem Erwachsenem oder noch besser Polizei sagen sollen und sich wehren. Ob es der Vater,Lehrer, Onkel oder Pfarrer ect. sofort meldet. Alles fängt von klein auf zu Hause an. Auch wenn das Kind in der Schule vom Lehrer oder Gespanen gemobt wird. Es beginnt dass das Kind weiss und vertrauen zu den Eltern hat. Alles andere nützt nichts. Der Mensch der ein Kind misstbrauchen will,der macht das immer ob Verheiratet oder nicht.

    User #3294 (nicht angemeldet)

    Wer glaubt schon am heiligen Samichlaus ! 😜

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