Recep Tayyip Erdogan

«Pandora Papers»: Erdogan-naher Immobilienmogul streitet Vorwürfe ab

Keystone-SDA
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Türkei,

Nach der Veröffentlichung der «Pandora Papers» hat ein der türkischen Regierung nahestehender Immobilienmogul Anschuldigungen gegen sich und seine Firma verurteilt.

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Der türkische Präsident Erdogan. (Archivbild) - Keystone

Das Wichtigste in Kürze

  • Die Rönesans Holding weise alle Vorwürfe zurück, hiess es in einer Mitteilung des Konzerns vom Montagabend.

Inhaber Erman Ilicak gehöre «seit Jahren zu den Rekord-Steuerzahlern in der Türkei». Der Familie des Milliardärs wird in den «Pandora Papers» vorgeworfen, Hundertausende Dollar auf zwei Off-Shore-Firmen auf den britischen Jungferninseln übertragen und so Steuern hinterzogen zu haben. Das Unternehmen hat unter anderem den stark umstrittenen Palast des türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan mit mehr als 1000 Zimmern gebaut.

Hunderte Politiker, Amtsträger, Firmenvorstände und Spitzensportler in aller Welt sollen jahrelang Finanzdienstleister genutzt haben, um ihre Vermögen und Wertgegenstände zu verstecken. Das geht aus Unterlagen («Pandora Papers») hervor, die internationale Medien, darunter die «Süddeutsche Zeitung», NDR und WDR ausgewertet haben. Die Datenlecks sollen aus 11,9 Millionen Dokumenten bestehen.

Der Oppositionsabgeordnete Garo Paylan der prokurdischen Partei HDP forderte im Parlament eine Untersuchung zu den Vorwürfen.

Das Wirtschaftsmagazin Forbes schätzt das Vermögen von Ilicak auf 3,8 Milliarden US-Dollar.

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