Österreich: Polizei findet 400 tote Schweine in Mastbetrieb
In Österreich hat die Polizei 400 tote Mastschweine gefunden. Der Landwirt soll sich in einem psychischen Ausnahmezustand befunden haben. Er wurde wegen Tierquälerei angezeigt.

Nachbarn einer Schweinemast in Österreich beschwerten sich im Juli über Verwesungsgeruch. Bei einer Kontrolle fanden Polizei und eine Amtstierärztin 400 tote und zum Teil verweste Tiere vor. Die noch lebenden 88 Tiere wurden auf umliegende Betriebe aufgeteilt, wie die Polizei am Dienstag mitteilte.
Ausserdem hätten die Ermittlungsbehörden einen «Fehlbestand von etwa 1000 Tieren» ergeben. Kannibalismus unter den Tieren könne nicht ausgeschlossen werden, hiess es am Dienstag seitens der Polizei. Verschiedenen Medienberichten zufolge dürfte er die Schweine seit Beginn des Jahres nicht gefüttert haben.
Der Landwirt soll sich in einem psychischen Ausnahmezustand befunden haben und mit den Tieren überfordert gewesen sein. Er wird wegen Tierquälerei angezeigt, der Betrieb wurde behördlich geschlossen. Weitere Konsequenzen sowie ein Tierhalteverbot werden geprüft.










