Dürre verursacht in Österreich einen Milliardenschaden

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Die österreichischen Bäuerinnen und Bauern verzeichnen in diesem Jahr dürrebedingte Rekordschäden. Der Gesamtschaden in der Landwirtschaft liege bisher bei einer Milliarde Euro, teilte der Agrar-Spezialversicherer Hagelversicherung am Montag mit.

Dürre Österreich
Auch Österreich ist von Dürre betroffen. - keystone

Die österreichischen Bäuerinnen und Bauern verzeichnen in diesem Jahr dürrebedingte Rekordschäden. Der Gesamtschaden in der Landwirtschaft liege bisher bei einer Milliarde Euro, teilte der Agrar-Spezialversicherer Hagelversicherung am Montag mit. In der Schweiz steigt die Nachfrage nach entsprechenden Versicherungen seit Jahren.

Betroffen von der Dürre sei ganz Österreich. Auch in sämtlichen Kulturen, insbesondere Grünland, Mais, Kartoffeln, Zuckerrüben, Kürbisse und Soja, aber regional auch Getreide, gebe es Schäden durch die Trockenheit.

80 Prozent der Ackerflächen und 40 Prozent der Grünlandflächen sind laut Hagelversicherung gegen Dürre versichert. «Die versicherten Betriebe haben somit einen Rechtsanspruch auf eine Entschädigung», sagte der Chef der Hagelversicherung, Kurt Weinberger, an einer Pressekonferenz in Wien.

Die Dürre-Schadenbilanz der Hagelversicherung ist laut Landwirtschaftsminister Norbert Totschnig (ÖVP) «eine zentrale Grundlage» für die weiteren Entscheidungen der Bundesregierung und der Länder für ein in Österreich geplantes Bauern-Hilfspaket.

Nachfrage nach Versicherungen steigt in der Schweiz

Auch in der Schweiz leiden Landwirtschaftsbetriebe unter der zunehmenden Trockenheit. Gemäss der Versicherung Hagel Schweiz sind davon vor allem Sommerkulturen wie Kartoffeln, Mais und Zuckerrüben betroffen.

Bis letzte Woche zählte Hagel Schweiz rund 1100 Betriebe, die der Versicherung dieses Jahr Schäden gemeldet hatten. Hagel Schweiz versichert nach eigenen Angaben rund 2350 Betriebe gegen Trockenheit. Die Nachfrage nach diesen Versicherungsprodukten habe in den letzten Jahren moderat, aber stetig zugenommen. Seit 2025 beteiligt sich der Bund mit 30 Prozent an der Versicherungsprämie.

Kommentare

User #1447 (nicht angemeldet)

Es trifft die Armen am meisten. Stehen weniger Lebensmittel zur Verfügung bedeutet das zugleich auch Hungersnot in Afrika. Grosse Ernteausfälle schaffen höhere Preise und höhere Preise bedeuten für viele in den sauren Apfel beissen. Andererseits hungern wir allerdings alle. Alle Lebensmittel enthalten mittlerweile fast keine Vitamine mehr und viele lebensnotwendige Substanzen fehlen ebenfalls ohne diese wird der menschliche Körper krank und führt ebenfalls zu einem frühzeitigen Tod. Für diesen Tod wird dann oftmals die Psyche beschuldigt. Die Monokulturen und der gentechnisch behandelte Weizen sind Resistenzenschaffer und schaffen viele Probleme, die die Menschen im Alltag spüren aber nicht einzuordnen wissen. Sie gehen dann zum Doktor und lassen sich Pharmazeutika verschreiben oder beschenken die Apotheke mit reichlich viel Geld aber die Ursache bekämpfen sie nicht und diese wäre Abstand nehmen von Monokulturen und übergehen zu Urprodukten. Das unbehandelte Urgut schafft immerhin keine weiteren Probleme auch wenn es nichts enthält. Die Böden sind ausgelaugt und ohne Erdgasprodukte würde gar nichts mehr wachsen. Wer gesund bleiben möchte muss wählen was er isst und muss zusätzlich zu Vitaminen, Zink, Mangan und ganz wichtig Bitterstoffe greifen, was dem Körper nicht gegeben wird und rausgezüchtet ist. Es wird viel über die Trockenheit berichtet nicht aber über die grosse Not durch Mangel.

User #1599 (nicht angemeldet)

Ist es die Natur oder hat der Mensch zu wenig vorgesorgt! Waren alle im Alltagstrott, nur die Natur wandelt sich stetig!

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