Orbán vor Ungarns Wahlen unter Druck
Péter Magyar führt deutlich gegen Viktor Orbán. Eine Umfrage von hvg.hu zeigt einen klaren Vorsprung seines Konkurrenten.

Mit Blick auf die Parlamentswahlen in Ungarn muss sich Viktor Orbán ernsthafte Sorgen machen. Laut einer aktuellen Umfrage des Nachrichtenportals «hvg.hu» liegt sein Konkurrent klar vorn, meldet «t-online».

Die Tisza-Partei von Péter Magyar erreicht laut «t-online» 46 Prozent in der Gesamtbevölkerung. Die Regierungspartei Fidesz von Viktor Orbán kommt auf 30 Prozent.
Unter entschiedenen Wählern steigt Tisza auf 58 Prozent. Fidesz kommt nur auf 35 Prozent, berichtet «hvg.hu» via «t-online».
Opposition deutlich vor Orbán
Die Parlamentswahl findet am 12. April statt, schreibt «Deutschlandfunk». Nur noch knapp zwei Wochen bleiben Orbán für eine Wende.

Péter Magyar verspricht eine klare proeuropäische Kehrtwende in der ungarischen Politik. Er will die Beziehungen Ungarns zur Europäischen Union deutlich verbessern und politisch neu ausrichten, notiert «Deutschlandfunk».
Auch eine Umfrage des Instituts Medián sieht laut «upday» Péter Magyar deutlich vorn. Die Tisza-Partei erreicht 46 Prozent, Fidesz kommt auf 30 Prozent.
Viele Wähler noch unentschlossen
Rund 30 Prozent der Wähler gelten laut «Deutschlandfunk» als unentschlossen vor der Parlamentswahl in Ungarn. Dennoch liegt die Tisza-Partei in Umfragen seit einiger Zeit vor Fidesz.

Viktor Orbán regiert seit rund 16 Jahren mit Fidesz. Sein politisches System steht vor der grössten Herausforderung seit Jahren durch die Opposition, konstatiert «ZDFheute».
EU-Mittel für Ungarn sind laut «Deutschlandfunk» wegen Rechtsstaatsproblemen weiterhin teilweise eingefroren. Viktor Orbán hält an seinem konfrontativen Kurs gegenüber der Europäischen Union fest.
Opposition setzt auf Neuanfang
Péter Magyar hingegen setzt auf eine proeuropäische Politik sowie mehr Transparenz und Reformen im Staat. Er will Korruption bekämpfen und Ungarns Verhältnis zu europäischen Partnern wieder verbessern, berichtet «ZDFheute».
Die Regierung kritisiert laut «upday» Umfrageinstitute wie Medián und stellt deren Ergebnisse öffentlich infrage. Sie wirft einzelnen Instituten politische Voreingenommenheit und mangelnde Neutralität vor.
Die Stimmung im Land ist angespannt. Viele Menschen wünschen sich einen politischen Neuanfang, berichtet «Deutschlandfunk».












