EU

Orban droht mit Veto gegen EU-Haushalt

Keystone-SDA
Keystone-SDA

Ungarn,

Viktor Orban, Ungarns Ministerpräsident, stellt der EU ein Ultimatum, falls Brüssel die derzeit für Ungarn blockierten EU-Gelder nicht freigibt.

Orban ukraine ungarn
Nach Orbáns Abwahl zieht Ungarn sein Veto zurück – der 90-Milliarden-Euro-Kredit für die Ukraine wird freigegeben. (Archivbild) - keystone

Ungarns rechtspopulistischer Ministerpräsident Viktor Orban droht mit einem Veto gegen den nächsten Sieben-Jahre-Haushalt der EU, falls Brüssel die derzeit für Ungarn blockierten EU-Gelder nicht freigibt. Das sagte Orban in einem Interview mit dem ungarischen Staatsrundfunk.

Damit der EU-Haushalt gebilligt wird, müssen alle Mitgliedsstaaten zustimmen. «Ich kann sicher sagen, dass ich dazu (zur Billigung des Haushalts) nicht beitragen werde», falls die noch blockierten Finanzmittel für Ungarn im nächsten Langzeit-Haushalt nicht vorgesehen sein sollten, sagte Orban.

Orbans Druck auf die EU-Kommission

Er hatte auch bisher mehrmals die EU-Kommission mit Veto-Drohungen unter Druck gesetzt. Derzeit blockiert die EU-Kommission noch knapp zwölf Milliarden Euro der für Ungarn vorgesehenen Finanzmittel sowie milliardenschwere Corona-Hilfen.

Diese Gelder will Brüssel erst dann freigeben, wenn Ungarn weitere Reformen zur Stärkung der Rechtsstaatlichkeit umsetzt. Über den nächsten langfristigen EU-Haushalt von 2028 bis 2035 beginnen die Verhandlungen voraussichtlich Mitte 2025.

Kommentare

User #4435 (nicht angemeldet)

Orban spielt mit dem Fehlkonstrukt EU.

User #4435 (nicht angemeldet)

Orban ist geschickt. BRAVO!

Weiterlesen

Viktor Orban und Benjamin Netanjahu
12 Interaktionen
Ungarn

MEHR IN NEWS

teenie
In London
teaser
92 Interaktionen
Hitzewelle

MEHR EU

Merz
41 Interaktionen
Dublin
87 Interaktionen
Brüssel
Waldbrände Frankreich
3 Interaktionen
Brüssel
Maersk
2 Interaktionen
Athen/Larissa

MEHR AUS UNGARN

Formel 1 Zwischenzeugnis
Klare Nummer 1
Formel 1 Russell Mercedes
2 Interaktionen
Nein zu Verstappen
Ungarn Parlament
4 Interaktionen
Beschluss
Formel 1 Ferrari Vasseur
19 Interaktionen
«Kein gutes Ergebnis»