Die Zahl der Todesopfer nach einem Brand in einem russischen Militärinstitut für Raketenforschung ist deutlich gestiegen - auf mindestens 17 Menschen.
Ein russisches Raketenabschussystem während einer Militärparade in Moskau.
Ein russisches Raketenabschussystem während einer Militärparade in Moskau. - Keystone

Das Wichtigste in Kürze

  • Am Donnerstag brach in einem russischen Militärinstitut ein Feuer aus.
  • Die Zahl der Todesopfer stieg heute auf mindestens 17 Menschen.
  • In der Einrichtung wurde die im Krieg oft verwendete Iskander-Rakete entwickelt.

Acht weitere Personen, die sich in dem Gebäude aufgehalten haben sollen, werden noch vermisst, meldete die Nachrichtenagentur Interfax am Sonntag. Das Feuer war am Donnerstag in dem Forschungsinstitut ausgebrochen und hatte das Gebäude praktisch vollständig zerstört.

Zunächst war von sechs Toten die Rede. Das Institut gilt als eine zentrale Einrichtung des Verteidigungsministeriums und war an der Entwicklung der Iskander-Rakete beteiligt, die Russland im Krieg gegen die Ukraine gerade intensiv nutzt. Das Institut entwickelt unter anderem Navigations-, Kontroll- und Steuerungssysteme für die Raumfahrt, aber auch für Kampfflugzeuge und Raketen.

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