Novavax ist weiterhin noch nicht zugelassen. Studienteilnehmer in Grossbritannien wird nun mit Blick auf den Herbst empfohlen, sich doch besser mit einem anderen Impfstoff zu schützen.
Noch nicht zugelassen: Teilnehmer einer britischen Studie für den Corona-Impfstoff Novavax wrd bzb empfohlen sich mit einem anderen Impfstoff zu schützen. Foto: Alastair Grant/AP/dpa
Noch nicht zugelassen: Teilnehmer einer britischen Studie für den Corona-Impfstoff Novavax wrd bzb empfohlen sich mit einem anderen Impfstoff zu schützen. Foto: Alastair Grant/AP/dpa - dpa-infocom GmbH

Das Wichtigste in Kürze

  • Nach Kritik an Reisebeschränkungen für Tausende freiwillige Teilnehmer an Corona-Impfstofftests bietet die britische Regierung den Probanden nun zwei weitere Impfungen an.

Es geht um mehr als 15.000 Menschen, die sich in an Versuchen mit dem Wirkstoff Novavax beteiligt haben.

Das Vakzin eines US-Konzerns ist bisher noch nicht zugelassen, deshalb können die Teilnehmer ihren Impfstatus nicht nachweisen und geniessen keine Freiheiten etwa bei Reisen.

Empfehlung für anderen Impfstoff

Die britische Impfkommission empfiehlt nun rechtzeitig vor den Herbstferien, ihnen im Abstand von mindestens acht Wochen zwei Dosen des Mittels von Biontech/Pfizer zu spritzen, wie das Gesundheitsministerium in London mitteilte. Auch Teilnehmer anderer Corona-Impfstofftests sollen zwei weitere Injektionen angeboten bekommen. Bisher gibt es keine Erfahrungen über Nachwirkungen von vier Dosen verschiedener Impfstoffe. Experten würden aber keine nachhaltigen Probleme erwarten, hiess es.

Novavax hatte vor einem halben Jahr von positiven Studienergebnissen berichtet. Zuletzt hiess es, das Unternehmen sei in Gesprächen mit den unterschiedlichen Zulassungsbehörden und erwarte, die Anträge in den kommenden Monaten stellen zu können.

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