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    Nordkorea-Soldaten müssen auf Putins Mini-Militärparade aushelfen

    Riccardo Schmidlin
    Riccardo Schmidlin

    Russland,

    Russlands Siegesparade am 9. Mai fiel ungewöhnlich klein aus. Auch Soldaten aus Kims Reich Nordkorea waren vertreten.

    Nordkorea
    Nordkoreanische Soldaten halfen bei Putins Militärparade in Moskau aus. - keystone

    Das Wichtigste in Kürze

    • Nordkorea-Soldaten unterstützten Russlands Mini-Militärparade.
    • Die Propaganda-Parade in Moskau beschränkte sich auf Fusstruppen.
    • Putin verzerrte in seiner Rede die Geschichte und erwähnte westliche Alliierte nicht.

    Jedes Jahr am 9. Mai feiert Russland den Sieg über Nazideutschland im Zweiten Weltkrieg. Die Siegesparade auf dem Roten Platz in Moskau ist dabei traditionell ein Spektakel mit schwerem Militärgerät und einer Machtdemonstration.

    Doch die diesjährige Propaganda-Parade fiel deutlich kleiner aus als gewohnt. Was zu sehen war, beschränkte sich weitgehend auf Marschkolonnen zu Fuss.

    Nordkorea steht Russland an der Seite

    Statt imposanter Waffensysteme und langer Technikkolonnen prägten Fusstruppen das Bild. Darunter befanden sich auch Soldaten aus Nordkorea.

    Die kommunistische Diktatur ist ein enger Verbündeter Russlands. Nordkorea unterstützt Putin mit Waffen, Munition und Soldaten in seinem Krieg gegen die Ukraine.

    Die gesamte Parade dauerte rund 45 Minuten. Den visuellen Abschluss bildeten Kunstflugstaffeln am Himmel über Moskau.

    Militärisch relevante Waffensysteme fehlten weitgehend.

    Wladimir Putin verzerrt Geschichte

    Auch Wladimir Putins Rede fiel kurz aus. «Unser Volk hat die Welt gerettet», sagte er mit Blick auf den Zweiten Weltkrieg.

    Putin liess in seiner Rede zudem die Rolle der westlichen Alliierten unerwähnt. Die USA, Grossbritannien und Frankreich hatten gemeinsam mit der Sowjetunion die Nationalsozialisten besiegt.

    Bist du geschichtsinteressiert?

    Der russische Präsident behauptete stattdessen, alle anderen Länder hätten sich «dem Willen von Hitlers Deutschland gebeugt». Sie seien «zu Mittätern geworden».

    Auf der Tribüne fehlten zudem ranghohe Staatsgäste. Während im Vorjahr Chinas Staatschef Xi Jinping persönlich angereist war, war diesmal nur der belarussische Machthaber Alexander Lukaschenko vor Ort.

    Selenskyj provoziert Kreml mit Dekret

    Im Vorfeld des 9. Mai veröffentlichte der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj ein provokantes Dekret. In diesem sprach er eine «Genehmigung» der russischen Militärparade aus.

    Wolodymyr Selenskyj
    Wolodymyr Selenskyj, Präsident der Ukraine - keystone

    Russland machte das hässig. «Wir brauchen von niemandem eine Erlaubnis», sagte Kremlsprecher Dmitri Peskow dem russischen Staatsfernsehen.

    Und: «Wehe dem, der versucht, sich über den Tag des Sieges lustig zu machen und solche dummen Witze zu reissen.»

    Kommentare

    User #5173 (nicht angemeldet)

    Wie pathetisch.. sie helfen aus während sich der möchteguern diktator putin sich im bunker versteckt vor seiner bevölkerung..

    User #2492 (nicht angemeldet)

    Die Sowietunion hatte gar nichts gewonnen ohne die Hilfe der USA,England,Frankreich usw.

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