Neue Explosionen in Belgorod: Kampfhandlungen des russischen Militärs

    Keystone-SDA
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    Im russischen Belgorod, an der Grenze zur Ukraine, kam es erneut zu Explosionen. Der Gouverneur sagt, es handle sich nicht um ukrainische Angriffe.

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    Tankstofflager in Belgorod, Russland. (Achivbild) - Russian Emergencies Ministry/AFP

    Das Wichtigste in Kürze

    • Der Gouverneur der Region Belforod hat ukrainische Angriffe auf das Gebiet dementiert.
    • Die Explosionen stammen demnach von Kampfhandlungen der russischen Luftstreitkräfte.
    • In der Nacht kam es im russischen Gebiet zu zwei schweren Explosionen.

    Nach Berichten über neue Explosionen im russischen Gebiet Belgorod in der Nähe zur ukrainische Grenze hat der Gouverneur der Region Entwarnung gegeben. Er wolle die Bürger beruhigen und mitteilen, dass es von ukrainischer Seite keine Angriffe gegeben habe.

    «Unsere Luftstreitkräfte haben Kampfhandlungen im Rahmen der speziellen militärischen Operation vollzogen. Die Sicherheit der Bewohner des Gebiets wurde durch nichts bedroht», schrieb Wjatscheslaw Gladkow am Montag im Nachrichtenkanal Telegram.

    In der Nacht war die Stadt Belgorod von zwei schweren Explosionen erschüttert worden. Es gebe keine Schäden oder Opfer, hatte Gladkow gesagt, ohne zunächst eine Erklärung für den Vorfall zu haben.

    Berichte über ukrainische Angriffe nehmen zu

    Allerdings gab es Berichte in sozialen Medien über Blitze am Himmel. Auf Twitter wurden Videoaufnahmen und Informationen über angebliche ukrainische Drohnen über Belgorod und den Einsatz der regionalen Flugabwehr verbreitet, deren Echtheit zunächst nicht unabhängig bestätigt werden konnte.

    Seit einigen Tagen häufen sich Berichte über angebliche Angriffe des ukrainischen Militärs auf Ziele in Russland. In Belgorod war Anfang April ein Öllager in Brand geraten. Zwei ukrainische Kampfhubschrauber sollen dazu in den russischen Luftraum eingedrungen sein und das Depot beschossen haben.

    Die Ukraine wies russische Vorwürfe, sie sei verantwortlich für den Vorfall, zurück. Allein im Gebiet Belgorod sollen durch Beschuss von ukrainischer Seite seit dem Beginn von Russlands Angriffskrieg auf das Nachbarland vor gut zwei Monaten rund 200 Gebäude beschädigt worden sein. Überprüfbar waren die russischen Angaben nicht.

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