Nach Doppelmord an Polizisten in Rheinland-Pfalz auch Ermittlungen wegen Wilderei

AFP
AFP

Deutschland,

Gegen die beiden Verdächtigen im Fall des Doppelmords an zwei Polizisten in Rheinland-Pfalz besteht neben des Verdachts des gemeinschaftlichen Mordes auch der Vorwurf der gewerbsmässigen Wilderei.

Polizeiabsperrung am Tatort
Polizeiabsperrung am Tatort - STEIL-TV/AFP/Archiv

Das Wichtigste in Kürze

  • 22 Stück Damwild in angehaltenem Fahrzeug entdeckt.

Im angehaltenen Fahrzeug entdeckten die Beamten 22 Damwildkadaver, wie die Staatsanwaltschaft Kaiserslautern am Donnerstag mitteilte. In der Wurstküche eines der beiden Verdächtigen beschlagnahmten Ermittler zudem Tierabfälle.

Daneben wurden 20 bereits ausgeweidete Wildtierkadaver und Tierabfälle am Aufenthaltsort eines Verdächtigen im saarländischen Spiesen-Elversberg entdeckt. Vor der Tür stand ein Kühlanhänger mit verkaufsfertig verpacktem Fleisch im Wert von mehreren tausend Euro. Die Razzien sind laut Staatsanwaltschaft noch nicht vollständig ausgewertet. Die Tiere gelten zunächst als Beweise. Über den Verbleib soll später entschieden werden.

Die Polizistin und ihr Kollege wurden am frühen Montagmorgen im Landkreis Kusel bei einer Verkehrskontrolle erschossen. Gegen die beiden Tatverdächtigen wurde am Dienstag Haftbefehl wegen gemeinschaftlichen Mordes erlassen. Laut den Ermittlern wollten sie damit eine vorangegangene Wilderei verdecken. Die Tat löste grosses Entsetzen aus.

Mehr zum Thema:

Kommentare

Weiterlesen

australien
Terror in Australien
Australien
«Kolossales Versagen»

MEHR IN NEWS

late night trump
18 Interaktionen
Ukraine-Krieg
Meinungsfreiheit
24 Interaktionen
Unesco alarmiert
Basòdino
68 Interaktionen
Studie
Flawil SG
Flawil SG

MEHR AUS DEUTSCHLAND

21 Interaktionen
Berlin
Merz
116 Interaktionen
Bundeskanzler Merz
Haftbefehl Ehefrau
20 Interaktionen
«Viel vorgefallen»
Audi Sauber Formel 1
11 Interaktionen
Neuer Name bekannt