Nach Bahnstreik: Volle Züge auf Hauptstrecken

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    Deutschland,

    Für die ICE von Berlin nach München zeigt die Buchungsseite der Deutschen Bahn bereits eine «aussergewöhnlich hohe Auslastung» an. Nach dem Streik dürfte es nun in vielen Zügen voll werden.

    Fahrgäste steigen nach dem Streik am Berliner Hauptbahnhof in einen ICE ein. Foto: Christoph Soeder/dpa
    Fahrgäste steigen nach dem Streik am Berliner Hauptbahnhof in einen ICE ein. Foto: Christoph Soeder/dpa - dpa-infocom GmbH

    Das Wichtigste in Kürze

    • Nach dem zweitägigen Streik der Gewerkschaft der Lokführer (GDL) bei der Deutschen Bahn müssen sich Reisende in ganz Deutschland auf volle Züge einstellen.

    «Wir rechnen damit, dass dieses Wochenende eines der reisestärksten in diesem Jahr wird», sagte ein Sprecher der Deutschen Bahn am Samstagmorgen. Besonders die Hauptverkehrsachsen seien betroffen.

    Für die ICE von Berlin nach München zeigte die Buchungsseite der Deutschen Bahn etwa eine «aussergewöhnlich hohe Auslastung» an. Für die zweite Klasse waren teilweise keine Tickets mehr verfügbar.

    Im Urlaubsmonat August ist der Bahnverkehr in der Regel ohnehin stark ausgelastet - wegen der Einschränkungen während des Bahnstreiks hätten Fahrgäste ihre Reisen ausserdem auf dieses Wochenende verschoben. Im Fernverkehr sei man deshalb bundesweit mit maximaler Kapazität unterwegs, hiess es.

    Schon im Vorfeld hatte die Bahn vor einer besonders hohen Auslastung der Fernzüge ab Freitag gewarnt und empfohlen, einen Sitzplatz zu reservieren oder möglichst erst in den kommenden Tagen zu fahren.

    Die GDL hatte vom Mittwoch bis in die Nacht zum Freitag den Personenverkehr bestreikt, um Druck für eine höhere Bezahlung und bessere Arbeitsbedingungen zu machen. Zwei Tage lang war bundesweit nur etwa jeder vierte Fernzug gefahren, besonders in den ostdeutschen Bundesländern war der Regionalverkehr beeinträchtigt.

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