Motivsuche nach Messerattacke in Glasgow

    DPA
    DPA

    Grossbritannien,

    Mit einem Messer verletzt ein Mann in einem Hotel in Glasgow sechs Menschen. Die Polizei erschiesst ihn. Wer war der Täter? Was trieb ihn an?

    Ein Polizist am abgesperrten Tatort in Glasgow. Foto: Andrew Milligan/PA Wire/dpa
    Ein Polizist am abgesperrten Tatort in Glasgow. Foto: Andrew Milligan/PA Wire/dpa - dpa-infocom GmbH

    Das Wichtigste in Kürze

    • Nach der Messerattacke in einem Hotel im schottischen Glasgow mit sechs Verletzten steht nun die Suche nach dem Motiv des Täters im Fokus.

    Die Ermittlungen dauerten aber an, teilte die Polizei im Kurznachrichtendienst Twitter mit.

    «Es müssen jetzt unbedingt Untersuchungen durchgeführt werden, um die ganzen Umstände nachzuweisen, und jede Spekulation muss vermieden werden.» Am Freitag hatte ein Mann in dem Park Inn Hotel im Stadtzentrum sechs Menschen verletzt und war anschliessend von der Polizei erschossen worden. Die Behörden gingen nicht von einem Terrorangriff aus.

    Die «Daily Mail» und der «Telegraph» hatten berichtet, dass es sich bei dem Täter um einen Asylsuchenden aus dem Sudan handeln soll. Er habe bereits zuvor Flüchtlingen Gewalt angedroht und habe über grossen Hunger in dem Hotel geklagt. Die Polizei machte zunächst keine näheren Angaben zum Täter und seiner Nationalität.

    Die Verletzten sind 17 bis 53 Jahre alt. Sie alle kamen ins Krankenhaus, darunter auch ein Polizeibeamter. Der Zustand des 42-Jährigen ist nach offiziellen Angaben stabil. In dem Hotel wurden während der Corona-Pandemie Asylsuchende untergebracht.

    © dpa-infocom, dpa:200627-99-582640/3

    Mehr zum Thema:

    Kommentare

    Weiterlesen

    a
    203 Interaktionen
    Brennende Barrikaden
    a
    31 Interaktionen
    Gen-Z-Demos

    MEHR IN NEWS

    1 Interaktionen
    Wien
    a
    11 Interaktionen
    US-Midterms
    Wie wecken Sie Neugier der Jugendlichen, Marco Sigg?
    Museum Aargau

    MEHR AUS GROSSBRITANNIEN

    a
    Mit Riesenkürbis
    19 Interaktionen
    London
    Sarah Ferguson
    87 Interaktionen
    Nach Epstein-Skandal
    Andrew und Epstein
    Auf Schloss Balmoral