CDU-Politiker Friedrich Merz macht sich für eine konsequente 2G-Regelung stark. Wer nicht geimpft oder genesen sei, solle «nur noch zur Apotheke, in den Supermarkt und zum Arzt» können.
Friedrich Merz, CDU-Bundestagsabgeordneter, präsentiert sich als Kandidat für den CDU-Parteivorsitz im Konrad-Adenauer-Haus auf dem “CDU Live”-Format den CDU-Mitgliedern. Foto: Kay Nietfeld/dpa
Friedrich Merz, CDU-Bundestagsabgeordneter, präsentiert sich als Kandidat für den CDU-Parteivorsitz im Konrad-Adenauer-Haus auf dem “CDU Live”-Format den CDU-Mitgliedern. Foto: Kay Nietfeld/dpa - dpa-infocom GmbH

Das Wichtigste in Kürze

  • Angesichts der vierten Corona-Welle hat sich der CDU-Politiker Friedrich Merz für einen weitgehenden Lockdown für Ungeimpfte ausgesprochen.

Wer nicht geimpft oder genesen sei, solle «nur noch zur Apotheke, in den Supermarkt und zum Arzt» können, sagte Merz dem Redaktionsnetzwerk Deutschland. Eine solche Regelung sei verhältnismässig und könnte auch sofort umgesetzt werden. Der ehemalige CDU/CSU-Fraktionschef bewirbt sich nach zwei gescheiterten Versuchen wieder um den Parteivorsitz der CDU.

Merz: Kein Zugang zur Arbeitsstelle für Ungeimpfte

Merz verwies darauf, dass Beschäftigte ohne Impfung bei einem solchen Lockdown dann auch nicht mehr arbeiten könnten. «Mit konsequenter 2G-Regelung wäre der Zugang zum Betrieb und zur Arbeitsstelle auch nur noch für Geimpfte und Genese möglich - mit allen Konsequenzen.» Es müsse gelten: «Kein Ungeimpfter mehr im Büro, kein ungeimpfter Fussballspieler mehr auf dem Rasen, kein ungeimpfter Abgeordneter mehr im Bundestag, kein ungeimpfter Student mehr im Hörsaal.»

Skeptisch bewertete Merz dagegen abermals eine Impfpflicht. «Ich bin dafür, staatliche Anordnungen nur zu treffen, wenn man sie auch durchsetzen kann», sagte er.

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