Merkel und Selenskyj wollen sich für Umsetzung des Minsker Abkommens einsetzen

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Deutschland,

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und der neue Präsident der Ukraine, Wolodymyr Selenskyj, wollen sich im Ostukraine-Konflikt für eine vollständige Umsetzung des Minsker Abkommens einsetzen.

Merkel hat mit dem neuen Präsidenten in Kiew telefoniert
Merkel hat mit dem neuen Präsidenten in Kiew telefoniert - AFP/Archiv

Das Wichtigste in Kürze

  • Bundeskanzlerin und ukrainischer Präsident vereinbaren enge Zusammenarbeit.

In einem Telefongespräch am Freitag hätten sie einen engen Kontakt in dieser und anderen Fragen vereinbart, teilte ein Sprecher der Bundesregierung mit. Beide hätten zudem Interesse an einer Fortsetzung der Zusammenarbeit im Normandie-Format bekundet.

Der ehemalige Schauspieler und Komiker Selenskyj war am Montag offiziell in sein Amt als neuer ukrainischer Staatschef eingeführt worden. Bei seiner Antrittsrede im Parlament erklärte er ein Ende des Ostukraine-Konflikts zu seiner Priorität. Die Beziehungen zwischen Russland und der Ukraine sind seit Jahren schwer belastet. Russland hatte 2014 die ukrainische Halbinsel Krim annektiert und unterstützt separatistische Kämpfer im Osten des Landes.

Das Minsker Abkommen vom Februar 2015 sollte den Konflikt in der Ostukraine befrieden, doch wird immer wieder gegen dessen Auflagen verstossen. Die Bundesregierung vermittelt zusammen mit Frankreich im sogenannten Normandie-Format zwischen der Ukraine und Russland. Am Dienstag hatten Frankreichs Präsident Emmanuel Macron und Bundeskanzlerin Merkel den russischen Präsidenten Wladimir Putin aufgefordert, im Konflikt um die Ostukraine auf die Regierung in Kiew zuzugehen.

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