Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer lobte das beherzte Eingreifen der Polizei und betonte, dass die meisten endlich Ruhe wollen in Chemnitz.
Michael Kretschmer (CDU), Ministerpräsident von Sachsen, spricht auf der Kundgebung der Evangelisch-Lutherischen Kirche Chemnitz.
Michael Kretschmer (CDU), Ministerpräsident von Sachsen, spricht auf der Kundgebung der Evangelisch-Lutherischen Kirche Chemnitz. - dpa
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Das Wichtigste in Kürze

  • Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer sprach in Chemnitz.
  • Die Mehrheit wolle Ordnung, Demokratie und das Ende des Chaos, ist er überzeugt.

Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer hat in Chemnitz zu Zusammenhalt aufgerufen. «Das ist ein freundliches und friedliches Land, die Mehrheit steht für Demokratie und Rechtsstaatlichkeit», sagte der CDU-Politiker am Sonntag vor dem Rathaus der sächsischen Stadt.

Dort versammelten sich Hunderte zu einer Kundgebung der evangelischen Kirche. Es gebe ein breites Engagement seitens der Politik und in der Gesellschaft für Sicherheit, Ordnung und den Schutz derer, die angegriffen werden. «Die Menschen engagieren sich, wir gehen die Aufgaben beherzt an», sagte der Ministerpräsident.

Kretschmer dankte der Polizei, die am Samstag mit «beherztem Eingreifen» das Gewaltmonopol des Staates gezeigt habe. «Für mich sind Rechtsextremisten die grössten Feinde der Demokratie.» Er wisse um ein breites Bündnis dagegen. «Es gibt eine andere Stimmung hier und in Deutschland.» Es gelte deutlich zu machen, wo die Mehrheit ist. Er warb für einen Dialog auch über kritische Themen, in Anstand und Ruhe. «Wir brauchen Differenzierungen statt Pauschalisierung.»

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