Mann wegen tödlichem Sauberkeits-Streit vor Dielsdorfer Gericht
Weil er seinen Mitbewohner nach einem Streit über die Küchensauberkeit erstochen haben soll, steht ein Mann (28) vor Gericht. Die Anklage fordert 15 Jahre Haft.

Ein 28-jähriger Mann muss sich heute Mittwoch vor dem Bezirksgericht Dielsdorf verantworten, weil er einen Mitbewohner erstochen haben soll. Die beiden stritten über die Sauberkeit in der gemeinsam genutzten Küche.
Nach einem verbalen Streit über die Sauberkeit soll der Eritreer am 14. Juni 2025 zu einem Küchenmesser gegriffen und mehrfach auf seinen Mitbewohner eingestochen haben.
Gemäss Anklageschrift wurde das Herz dabei vollständig durchstochen. Das Messer traf zudem die hinter dem Herzen gelegene Brusthauptschlagader. Das Opfer starb an Kreislaufversagen wegen des grossen Blutverlustes. Knapp einen Monat nach der Tat konnte der Beschuldigte verhaftet werden. Seither sitzt er im Gefängnis.
Die Staatsanwaltschaft fordert für den Asylsuchenden wegen vorsätzlicher Tötung eine Freiheitsstrafe von 15 Jahren. Danach soll er für 15 Jahre des Landes verwiesen werden. Wann das Bezirksgericht Dielsdorf das Urteil eröffnet, ist noch unklar.










